top of page
Header_Frauen_Birchwil.jpg

Frauen Birchwil

Zielgruppe  für alle Frauen, die sich gerne sportlich und aktiv betätigen wollen. Für dieses Training sind keine Voraussetzungen notwendig.

 

Die Frauen Birchwil  treffen sich am Montag um 19.45 -21.00 Uhr in der oberen Turnhalle Sunnerai in Birchwil (in den Schulferien findet kein Training statt).

Das Ganzkörpertraining ist abwechslungsreich aufgebaut und beinhaltet folgende Bereiche:

- Gelenke begrüssen mit leichten Aufwärmübungen

- funktionelles Training mit Hilfsmitteln

- Ganzkörpertraining für die Beweglichkeit, Gleichgewicht, Dehnen, Faszien und Entspannen

 

Nach dem Training treffen wir uns gerne im Restaurant, erleben zusammen einen tollen Tagesausflug und nehmen auch gerne aktiv am Vereinsleben des Sportclubs Nürensdorf teil.

Ein kostenloses Schnuppertraining ist jederzeit möglich.

Wir freuen uns sehr auf Dich!

Kontakt

EstherMollet.jpg

Leitung: 

Esther Mollet

Turnzeiten

Montag 19:45 - 21:00 Uhr in der Turnhalle Sunnerain

Elsbeth.JPG

Kontakt: 

Elsbeth Frischknecht

Unsere Aktivitäten

Rückblick auf das Birchwiler Frauenturnerinnenjahr 2025

Für uns war dieses Jahr speziell, denn unsere langjährige Leiterin verkündete, dass sie unsere Riege aus alters- und gesundheitlichen Gründen nach den Herbstferien aufgeben wolle. Allerdings werde sie in Notfällen einspringen, was beruhigend für uns ist. Folglich mussten wir uns nach einer neuen Turnleiterin umsehen, was nicht so einfach war. Das Glück war uns hold, bald fanden wir mit Esther Mollet-Simmler einen würdigen Ersatz. Um zu checken, ob es für sie und auch uns passen könnte, gab sie uns eine Probelektion. Im Bewusstsein, dass das Turnen mit dieser jungen, professionellen Vorturnerin für uns ältere Frauen eine Herausforderung sein wird, waren wir ihr ausserordentlich dankbar, als sie sich entschied, es mit uns zu versuchen. Aber auch für die neue Leiterin ist es nicht einfach, eine Gruppe zu leiten, in welcher Turnerinnen mit einem Altersunterschied von 53 Jahren Differenz vertreten sind. Es funktioniert – alle von uns geben sich Mühe, den neuen Anforderungen Folge zu leisten. Seit Anfangs November trat bei uns eine junge Turnerin unserer Gruppe bei. Bereits haben auch zwei weitere junge Frauen unsere Turnstunde besucht und ihr Interesse bekundet, unserem Verein beizutreten.

 

Einige Aktivitäten des Jahres 2025:
Montag, 05. Mai:

Besuch vom Präsidenten, Manfred Lutz, in unserer Turnstunde. Er schaute nicht nur zu, nein, er turnte wacker mit.

27. August 2025:  13 Birchwiler Turnerinnen reisen in die Nord-Ostschweiz

Alle Wetterbedenken sind verflogen als wir vor 08.00 Uhr mit dem 658 Bus nach Effretikon fahren und die Wolken sich lichten. Die Bahn bringt uns rassig über Winterthur nach Romanshorn. Haben wir es doch geahnt, es gehe Richtung Bodensee! Der Kaffeehalt im Cafe Blossom kommt uns sehr gelegen. Wir treten ein in ein Blumenmeer von rosaroten Rosen. Ein liebliches Prachtslokal! Liebe Elsbeth F., wir danken Dir für den Znüni.

Für unsere Weiterfahrt steht das Schiff bereit, das uns nach Rorschach bringt. Wir geniessen den vermutlich letzten heissen Tag dieses Sommers unter dem Sonnendach auf dem Schiffsdeck. Das Wasser ist ruhig, der See breit und gross, das andere Ufer weit entfernt. Aber keinen einzigen Schwimmer sieht man im Wasser. Am Ufer Arbons vermissen wir den laufenden Springbrunnen, dafür erblicken wir in der Ferne den Hohen Kasten und den Säntis.

​Das Schiff legt an in Rorschach, wo uns schon wieder ein sehr schönes Lokal mit prächtiger Weitsicht auf das Wasser, erwartet. Das Hafen Buffet Poggio’s Kitchen bietet eine grosse Möglichkeit an leckeren Speisen. Völlig überrascht, doch hoch erfreut, sind wir, als Christina alle Kosten von Essen und Trinken anlässlich ihres 80. Geburtstages übernimmt. Dir, liebe Christina danken wir ganz herzlich für diese grosszügige Geste und wünschen Dir alles Glück zum Geburtstag.   

 

Wir nehmen den Weg hinauf zum Bahnhof Rorschach-Stadt und erachten diesen als kleinen Verdauungsspaziergang. Mit dem Thurbo Zug fahren wir nach St. Gallen, der bekannten Bischofsstadt mit der wunderbaren Basilika und dem Klostergebäude. St. Gallen verdankt seinen Namen dem heiligen Gallus. Er wurde um das Jahr 550 in Irland geboren und widmete sich dem Studium der Heiligen Schriften. Mit Glaubensgenossen, den Benediktinern, zog er als schottischer Mönch durch Europa. Sie kamen in das Gebiet des jetzigen St. Gallens und schilderten die Gegend als rau, reich an Wasser, mit hohen Bergen, Bären, Wölfen und Scharen von Wildschweinen. Gallus blieb hier weil er krank wurde, die andern Benediktiner zogen weiter. 

 

Vor dem Jahre 1200 standen auf dem Platz der heutigen Kirche eine Romanische Basilikum und ein Klostergebäude. Die heutige Kathedrale, erbaut 1755-65 im Spätbarock mit Empore im Klassizismus und einem vergoldeten Chorgitter bietet 1000 Plätze. Das Spezielle beim Altar sind die Orgeln links und rechts, sodass ein Stereoverfahren entsteht. Zudem zieren viele Heiligenstatuen den Altarraum. St. Gallen konnte sich den Bau leisten, denn durch die Leinenherstellung wurde die Stadt reich. Die Kathedrale ist Teil vom UNESCO Weltkulturerbe. 1805 wurde das Kloster aufgehoben.

Ebenso sehenswert ist die prachtvolle altehrwürdige Stiftsbibliothek. Der Bibliotheks-Barocksaal von 1760 mit Rokokodekorationen wurde von denselben Künstlern gestaltet wie die Kirche. Wir bestaunen die grossartigen Deckenmalereien und Holzschnitzereien an den Büchervitrinen und Balkonen. 170'000 Bücher mit 2000 Hand-schriften und teils mit Musiknoten aus dem Mittelalter, sind vorhanden. Viele Bücher haben Pergamentseiten. Ein Schaf ergab vier Pergamentseiten. Die Bibliothek ist die Bücherei des ehemaligen Benediktinerstiftes St. Gallern. Sie dient heute als wissenschaftliche Studien- und Leihbibliothek und ist eine intensiv benutzte Fachbibliothek. Wir erschrecken ab der 2000 Jahre alten Mumie, die hier in einem Sarkophag ruht und sind erstaunt über den riesigen Himmelsglobus, der seinerzeit den Zürchern gestohlen wurde, wie man sagt. Beim anschliessenden Weg zum Bahnhof passieren wir den Gallusplatz, der eine wichtige Begegnungszone ist. Relativ schnell sind wir mit Bahn und Bus retour an unserm letzten Ziel, dem Restaurant Linde in Oberwil. Wie immer nach den Turner-innenreisen erwarten uns unsere Männer in einem Restaurant zum gemeinsamen Nachtessen um den Tag ausklingen zu lassen. Unsere beiden Organisatorinnen Elisabeth Weibel und Susi Iseli gaben sich alle Mühe uns einen interessanten Ausflug zu bieten. Das ist ihnen gelungen, wofür wir ihnen recht herzlich danken.

 

Edith Lehmann

Chilbimontag, 1. September:

Traditionsgemäss suchten wir am Chilbimontag nach dem Turnen die Raclettestube auf, die jeweils von der Fitnessriege des Sportvereins geführt wird. Statt eines überfüllten Zeltes wie üblich, finden wir ein halbleeres vor. Rassig und schnell steht das feine Raclette vor uns auf dem Tisch.

 

Mo, 29. September:

Letztes offizielles Turnen mit Dora. Wehmütig verabschieden wir uns von unserer langjährigen und fröhlichen Vorturnerin und begrüssen am Montag, 20. Oktober unsere neue Leiterin Esther

Mo, 20. Oktober:

Erstes offizielles Turnen mit Esther Mollet. Unsere neue Turnleiterin startet mit viel Elan uns reisst uns förmlich mit. Wir versuchen, mit ihrem Tempo Schritt halten zu können, den Erklärungen zu folgen und möglichst alles so elegant zu machen wie sie es uns vordemonstriert.

 

Mo, 1. Dezember:

Chlausfeier. Geplant war dieses Jahr mal etwas anderes als wieder ein Raclette-Essen in der Wintialp wie die letzten drei Jahre. So einigten wir uns auf das Restaurant Bären. Doch es kam anders. Kurzfristig vernahmen wir vom «Bären-aus». Kaum zu glauben, dass dieses einst so berühmte und bekannte Restaurant Bären in Nürensdorf seine Türen schliessen musste. Also entschieden wir uns, doch nochmals in die Wintialp zu gehen, um ein feines Raclette zu geniessen. Wir fanden unsern bekannten Tisch vor und fühlten uns sofort wieder «heimelig», auch weil für jede ein Chlaussäckli darauf stand. Danke schön Erika G. Der wiederum von Edith gespendete Sekt löste eine lockere und gute Stimmung aus und bald brätelte jede in ihrem eigenen Raclette-Öfeli die feinen Käsescheiben. Zeitig machten wir uns auf den Heimweg und erreichten unser Bett sogar früher als jemals nach dem Turnen.

 

Das Turnerinnenjahr, das infolge Leiterinnenwechsel alles andere als gewöhnlich war, ging zu Ende.

Wir danken Dora für all die guten Jahre, die wir mit ihren perfekten Anleitungen und ihrer Fröhlichkeit genossen haben. Nicht minder danken wir unserer neuen Leiterin Esther, dass sie uns unter ihre Fittiche nimmt. Wir sind glücklich, wieder eine tüchtige und begabte Leiterin zu haben, die uns die Übungen mit viel Eleganz und Können vor demonstriert, und heissen sie herzlich willkommen. Ich wünsche der abtretenden und der neuen Leiterin und allen Turnkolleginnen ein neues sportliches Jahr mit viel Elan, guter Gesundheit und viel Freude.

 

Edith Lehmann

Rückblick auf das Birchwiler Frauenturnerinnen-Jahr 2024 (aufgeschalten im Januar 2025)

 

Die Jahre vergehen für uns Turnerinnen stets schneller. Wir sind alle noch sehr motiviert für die Turnstunden, da wir es von Jahr zu Jahr nötiger haben. Doras Turnstunden schätzen wir sehr und geben uns Mühe all ihren Übungen zu folgen, die sie uns vorgibt. Natürlich sind wir unglücklich, wenn unsere Leiterin infolge Krankheit oder andern Gründen ausfällt und wir auf die Turnstunden verzichten müssen.

Im Sommer ist es oft sehr heiss in der Halle, sodass wir ins Freie ausweichen.

Sehr viele Aktivitäten haben wir nicht mehr zu verzeichnen, ausser unserm Turnerinnenausflug, dem Chilbi-Raclette und der Samichlausfeier.

 

28. Juni: Ausflug der Birchwiler Frauen - Am Regen vorbei zu den Schafen und Kamelen und viel Süssem​

Die Sonne scheint als wir im Car unsere Sitze einnehmen und bequem Richtung Luzern fahren. Wie immer gibt es ein Rätselraten wohin die Reise führt. Fahren wir der Sonne entlang oder treffen wir auf ein Gewitter, da schwarze Wolken in Erscheinung treten?  Vom Luzernbiet wechseln wir über in den Kanton Bern. Kurz nach der Kantonsgrenze landen wir in Huttwil. Beim Aussteigen fallen uns drei Bauernhöfe auf, und wir fragen uns, welche Art von Demonstration wir hier zu sehen bekommen. Wir sehen Schafe und Kamele, hätten aber eher Kühe erwartet. Doch zuerst werden wir mit Kaffee/Tee und Gipfeli versorgt, was wir der Stifterin Elisabeth Weibel anlässlich ihres halbrunden Geburtstages zu verdanken haben.

 

Bald erklärt uns der Chef der Gehöfte, dass die Familie Grädel, die seit Generationen den Bauernhof in Schwarzenbach/Huttwil betrieb, vor 42 Jahren den üblichen Bauernbetrieb aufgab und sich auf die Schafwolle-Verarbeitung konzentrierte. Mit 100 Schafen, Waschbecken für die Rohwolle und einer Kardiermaschiene begannen sie das neue Metier. Später kamen die bekanntesten Merinoschafe, Alpakas, Mohair-und Kaschmirziegen dazu sowie Jacks und Kamele. 8 Kamele leben auf dem Hof. Ihre Haare werden nicht geschoren, nur abgelesen. Ihnen sind besonders feine Kamelhaardecken und -mäntel zu verdanken. Ein Kamel-Trekking wäre sehr verlockend gewesen, doch die Zeit fehlt leider dazu. Auch auf das Übernachten in der Mongolischen Jurte verzichten wir.

 

Riesengross ist das Sortiment an Wollartikeln im grossen Verkaufsraum, Kleider, Finken, Wollunterwäsche, Kosmetikartikel usw. Wir betasten die weichen Schurwollduvets, Bettauflagen und Kopfkissen und sind sicher, auf ihnen entspannt zu ruhen und süss zu träumen. Ein Kenner kann sogar unterscheiden ob das Produkt von Mohair- oder Kaschmirziegen, Alpakas oder vom Kamel stammt. Herr Grädel betont immer wieder alle Vorteile der Wollbekleidung, die atmungsaktiv und temperaturausgleichend gegenüber den synthetischen Stücken sei. Er rät uns, Wollartikel ja nur mit 30 Grad zu waschen. Die Rohwolle hingegen wird mit 60 Grad gewaschen. Im grossen Waschbecken geht 1/3 der Wolle an Dreck und Fett verloren. Der Betrieb wird auch Schafschur Huttwil genannt und nimmt auch Wolle zum Waschen von fremden Tieren an. Mit der Anschaffung gefährdeter Tierarten gründete Familie Grädel 2006 den ProSpecieRara-Arche-Hof Huttwil. 18 Familienmitglieder und 28. Angestellte umfasst der Betrieb.

Wir sind erstaunt und erfreut viel zu erfahren über eine Sparte, die uns im Detail unbekannt war.

 

Die Fortsetzung unserer Reise bringt uns zum Mittagessen ins Restaurant Sternen Neumühle in Zollbrück im Emmental. Unser nächster Besuch ist die genussvolle Kambly Erlebniswelt in Trubschachen. Zum Glück war das Mittagessen nicht zu üppig, so können wir den Bauch voll stopfen mit verschiedensten Sorten feinster Guetsli. Das Probieren animiert uns natürlich zum Kaufen, und keine von uns verlässt den Laden ohne einen grossen Sack voller Süssigkeiten.

 

Die anschliessende Heimreise im kleinen Car verlief rassig bis an die Toren der Stadt Zürich. Hier stockte es ein bisschen, aber wir kommen rechtzeitig zum Abschluss unseres Ausflugtages mit Wetterglück, ins Restaurant Zur Linde, Oberwil, wo wir erwartet werden.

Wir danken den beiden Organisatorinnen Vreni Schrei und Anne-Marie Stüssi für ihre gute Organisation. Sie hingegen bedauerten sehr, dass wir die geplante zusätzliche Attraktion nicht ausführen konnten. Aber wir alle sind auch so mehr als zufrieden.

 

Edith Lehmann

2. September: Alle Jahre wieder zieht es uns nach dem Turnen an die Chilbi, wo wir uns in der Raclettestube die feine Käsespeise zu Gemüte führen.

10. Oktober:

Leider mussten wir am 10. Oktober 2024 von unserer Turnkollegin Sylvia Schneider im Friedhof Bassersdorf Abschied nehmen. Sie war seit der Gründung unserer Frauenriege Birchwil (damals Gym Dames), am 6.9.1976, dabei und hat viele Jahre wacker mitgeturnt. Sie war stets eine fröhliche und aufgestellte Kollegin, die wir sehr schätzten. Im Jahre 2008 wechselte sie von den Aktiven ins Lager der Ehemaligen über, und freute sich jeweils sehr, bei den Turnerreisen und anderen Aktivitäten dabei sein zu dürfen. Wir denken gerne an die netten Stunden mit Sylvia zurück.

2. Dezember: Chlausfeier in der Raclettestube. Heute am Chlausabend steht schon wieder Raclette auf dem Menueplan. Es gibt in der Chässtube in Winterthur das spezielle Raclettefest, bei welchem jede ihr eigenes Racletteöfeli mit feinstem Käse und allerlei Zutaten auf dem Tische hat. Wie immer starten wir mit einem Glas Sekt für die gute Laune und dürfen uns reichlich mit Käse eindecken. Sekt und weitere Getränke wurde von einer Kollegin anlässlich ihres 90-Jährigen gestiftet. Beim Retourweg durch die Marktgasse bewunderten wiederum die leuchtende Weihnachtsdekoration.

 

Im Namen unserer Riege danke ich Dora herzlich für ihren Einsatz. Schön wäre es, wenn sie wieder ganz gesund wird und wir mit unseren Turnstunden voll durchstarten könnten im nächsten Jahr. Ihr und den Turnkolleginnen wünsche ich ein gesundes und spannendes 2025.

 

Edith Lehmann  

bottom of page