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Männerriege

Leitung

Werner Eisenhut

Tel. 052 337 09 91   Mail: weisenhut@mus.ch

Turnzeiten: Montag 20:00 - 21:45 Uhr in der Turnhalle Ebnet

  
MR Turnkalender 2019
 
Datum
  Aktivität
     
22. + 29. April Frühlingsferien
18. Mai Männerturntag Bäretswil
15.  Juli bis Sommerferienprogramm
12. August Sommerferienprogramm
7. + 14. Oktober Herbstferien
18. November Leistungstest
25. November Jahresende - Wettkampf
2. Dezember Chlausabend
9. Dezember Spielabend
16. Dezember Schlussmarsch

 

Die Männer hatten zwar nicht den stressigsten, aber definitiv den härtesten Job….   (aufgeschaltet am 20.4.19)

am Schoggistängeliwettkampf zugewiesen bekommen! Sie mussten draussen im Freien den Verkehr regeln und 
bekamen dabei bis weit in den Nachmittag hinein klamme Finger. Denn, obwohl die Sonne immer wieder versuchte die Mannen etwas aufzuwärmen, wusste der kalte Nordwind der unerbittlich über das Hatzi pfiff, das zu verhindern. 
Ich war darum froh, dass es mir im letzten Moment doch noch gelungen war, vier Ablösungen à 3 Stunden, statt wie ursprünglich vorgesehen, drei à 4 Stunden zu planen. 
Obwohl der Verkehrsdienst prinzipiell auch mit nur 2 Mannen pro Ablösung hätte bewältigt werden können, bot die Dreierablösung den Vorteil, dass sich die Helfer zwischendurch kurz in der Turnerbeiz an einem warmen Kaffee etwas aufwärmen konnten.
Peter und ich hatten es da als Hallen–Speaker doch etwas gemütlicher. Dafür dauerte unser Einsatz dann halt je 6 Stunden.

Klar ist, dass so ein aufwändiger Anlass wie der Schoggistängeliwettkampf nur mit allseitiger Unterstützung durchgeführt werden kann.
Im Namen der Geräteturnerinnen danke ich euch allen recht herzlich für den super Einsatz.

Werner


Fondueplausch 2019, einmal etwas anders! (aufgeschaltet am 27.02.2019)

Einem Sternmarsch gleich besammelten wir uns bei der Haltestelle der Uetlibergbahn in Uitikon – Waldegg. Einige kamen über die Autobahn A3 angefahren, andere wählten den Weg per Auto quer durch die Stadt und der Rest traf mit dem ÖV per Bahn und Postauto dort ein.
Exakt um 10:50 Uhr, wie von Robert Horber unserem Tourenleiter geplant, waren alle abmarschbereit und wir zogen los in Richtung „Gmüetliberg“, wo das Fondue auf uns wartete!
Der geneigte Leser wundert sich jetzt bestimmt und stellt sich die Frage, warum steigen die nun plötzlich auf den Uetliberg zum Fondueplausch, bisher fand der Anlass doch immer in der „Waldschenke“ auf dem Altberg statt. Des Rätsels Lösung liegt bei Robert, unserem Erfinder und Organisator vom Fondueplausch.
Leider hatte Robert im letzten Herbst ernsthafte gesundheitliche Probleme. Es war, als ich das Männerriegen–Jahresprogramm schrieb noch absolut unklar, ob Robert am Fondueplausch überhaupt hätte teilnehmen können. Darum setzte ich im Jahresprogramm hinter dem „Fondueplausch“ ein Fragezeichen hin.
Ich kenne Robert gut und erwartete, dass er auf dieses Fragezeichen reagieren würde. Kaum hatte ich mein Mail verschickt, meldete der Computer: sie haben Post! Die Post war von Robert und besagte: Fondueessen auf dem Gmüetliberg!
Robert begründete das neue Ziel folgendermassen: Sollte ich dann noch nicht mit euch mit marschieren können, nehme ich halt das Bähnli!
Wie geplant, – so ausgeführt!!

Erstaunt und natürlich auch hoch erfreut nahmen wir rasch zur Kenntnis, dass Robert schon wieder erstaunlich fit ist. Denn er führte uns nicht, wie vielleicht erwartet über die „Autobahn“, also auf dem einfachsten Weg hinauf auf den Berg. Nein, Robert unseren ex OL–Läufer und jetziger Pro Senectute–Wanderleiter hatte mit uns mehr im Sinn. Er wollte uns anscheinend beweisen, dass er uns in seinem Einladungsschreiben nicht umsonst empfohlen hatte, mit gutem Schuhwerk und Wanderstöcken ausgerüstet anzutreten. 
Robert führte uns nämlich über kleine, steile Weglein, man könnte schon fast sagen über Geheimpfade, die trotz warmer Witterung und schönstem Wetter noch total verschneit und teilweise sogar noch vereist waren, hinauf durch den Wald. Nur mit gegenseitiger Hilfe, mit Ziehen und Stossen, schafften wir es die kritischen Stellen zu passieren.
Dass Robert diesen Weg wählte begründete natürlich nicht auf der Idee uns zu plagen. Denn ca. in der Hälfte des steilen Aufstiegs standen wir plötzlich vor einem schön angelegten Rastplatz. Dieser gehörte zu einer Informationstafel die uns über die „Ur– und frühgeschichtliche Befestigungs-
anlagen auf dem Uetliberg“ informierte. Nur wenige von uns wussten, dass der Uetliberg schon 5000–1800 v. Ch. besiedelt war. (siehe auch Fotos). Historisch gesehen, hat sich also die Schinderei hier hinauf doch noch gelohnt. 
Unser Aufstieg endete nach ca. einer Stunde mit dem Erreichen der Bergstation der Uetlibergbahn und somit auch dem Restaurant „Gmüetliberg“. Obwohl das nahe Bier lockte, stürmten wir nicht gleich in die Beiz. Vorher wollten wir uns noch kurz das Panorama anschauen, das sich uns von hier oben bot, oder eben bieten sollte. Denn ziemlich starker Dunst verhinderte leider eine uneingeschränkte Fernsicht. So mussten wir uns halt anhand der Panoramazeichnung orientieren.

Jetzt konnte uns aber gar nichts mehr vom verdienten Bier fern halten. Etwas später dann, wie auf den Föteli zu sehen ist, mundete uns auch das Fondue vorzüglich. Um ein gutes Essen abzurunden gehört ein feiner Dessert dazu. Die verschiedenen Bestellungen umfassten fast das ganze Angebot der Dessertkarte!
Für den Abstieg wählte unser Tourguide eine etwas andere Route. Diese war viel weniger steil, was wir wegen der immer noch latent vorhandenen Rutschgefahr doch sehr schätzten. Wie die angehängten Bildli auch noch zeigen, führte uns Robert zu einem spektakulären Aussichtspunkt, von dem aus sich eine fantastische Sicht auf die Stadt und den See bot.

 

Wie hätte es auch anders sein können, als wir wieder bei der Haltestelle Uitikon – Waldegg ankamen, stand das Postauto für Robert schon bereit und nach kurzer Zeit, es reichte gerade noch zum Adieu sagen, fuhr auch schon das Bähnli für die ÖV Fahrer quietschend in die Station ein.
Nach weiteren 7 Minuten Wanderzeit, waren auch wir Autofahrer wieder bei unseren PW’s angekommen. Wir konnten diese, man glaubt es kaum, gebührenfrei den ganzen Tag auf dem grossen Parkplatz auf der Waldegg stehen lassen.
Lieber Robert. Du hast uns für den Fondueplausch 2019, auf teils ganz neuen Wegen zum Restaurant „Gmüetliberg“ geführt. Dafür danken wir Dir herzlich!
Was uns allerdings noch viel mehr freut ist die Tatsache, dass Du Deine Krankheit überwunden hast und fit wie eh und je bei uns wieder mit machen kannst. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste gemeinsame Turnstunde mit Dir.

Werner

Film - Klettertour in der Eisrinne (anklicken)
Film  - Roberts historische Erklärungen (anklicken)


Skiwoche auf der Lenzerheide vom 22. – 25. Januar 2019 (aufgeschaltet am 30.1.19)

Der Dienstag, 22.1. versprach ein prachtvoller Wintertag zu werden. Alle Meteostationen waren sich für einmal einig, oben blau unten weiss in den Bergen von morgens früh bis die Sonne unter geht. Das passte für uns Wintersportler perfekt. Punkt sieben Uhr holte mich Thomas ab, meine Skis waren bereits im Auto, als ich die Haustüre öffnete. Um 9 Uhr war der Tisch bei Markus in der grosse Wohnung in Valbella (ganz in der Nähe ist ja auch Roger F. zuhause, allerdings selten genug) für das traditionelle Morgenessen bereits gedeckt, als die 7 Mannen eintrafen. Fritz, Thomas, Peter, Erwin 1 (der Langläufer) und die Neulinge Beat, Hugo, Erwin 2 (der Schreiber). Die gleissende Sonne, Pulverschnee und bestens präparierte Pisten lockten uns rasch weg vom Tisch auf die Skis. Erwin 1, Beat und Hugo mit den schmalen Latten, die anderen stoben bald im Tempo eines anderen Beats (Feuz) dem Skilift Valbella entgegen. Oh je, dachte Erwin 2, wie kann ich hier mithalten, was habe ich mir hier eingebrockt.

Ich kam am ersten Tag zwar mit, war aber ab und zu am Limit. Peter nahm sich mir später an, im Stile eines Profiskilehrers fuhr er mir voraus und ich konnte genussvolle Schwünge in meinem Tempo machen. Die Sorge war vergebens - eben Turnerkameraden - sie sorgten für ein schönes Skivergnügen auch für den Ältesten der Gruppe. So ging es dann Tag für Tag weiter, das Wetter meinte es gut mit uns, die ganze Zeit schien die Sonne. Natürlich fuhren wir nicht nur Ski. Die Strapazen (auf der Loipe oder den steilen schwarzen Pisten) gaben Hunger und Durst. Am ersten Abend ging‘s ins Grotto-Pizzeria Da Elio, in Lenzerheide. Feine Pizzen aber auch Kalbsleberli und Teigwaren sorgten für die verlorenen Kalorien. Daneben gab‘s auch Kopfarbeit: unsere hübsche Servierdame aus Budapest und der lustige Getränkekellner aus Mecklenburg-Vorpommern verbreiteten gute Laune (Trinksprüche) und prüften unser geographisches Schulwissen (oder möglicherweise auch anderes). Die weiteren Tage assen wir zuhause bei Markus am grossen Tisch, gerade richtig für 8 sportliche Männer. Erwin 2 anerbot sich, am Mittwoch ein Fondue zu kochen. Der zwingend notwendige „Boursin Frischkäse mit schwarzem Pfeffer“, der Erwin bei seinem Haus-Fondue über alles lobte, war dann aber leider nicht aufzutreiben. Es wurde aber doch recht gut und von den Mannen gelobt, mein Einstand in die Männerriege (def. Aufnahme in den Sportklub an der GV?) war also gelungen. Tags darauf gab es dann „Älplermagronen“ unter der Anleitung von Peter. Auch hier fehlte etwas, die Cervelats. Sie waren aber im nahen Spar leicht zu bekommen. Die „Alpenkost“ mundeten allen sehr gut, besten Dank Peter und allen Küchengehilfen. Danke an Markus, dem grosszügigen Logisgeber mit „Zutaten“ aus seinem Keller (Orangensaft, Wein, Kirsch etc. etc.) und allen Kameraden, die mich freundlich aufnahmen.

Erwin Meier


Schlussmarsch vom 17. Dezember 2018 (aufgeschaltet am 30.12.18)

Abmarsch: 15:00 Uhr, beim Parkplatz der Waldhütte Breite.
Ziel: Das Restaurant «Neuburg», in Neuburg, 8408 Winterthur.
Als wir ein Ziel für den diesjährigen Schlussmarsch suchten, kam uns plötzlich die Idee, nochmals ins Restaurant «Neuburg» hinunter zu wandern. Das Essen und den Service dort hatten wir alle, auch nach 4 Jahren, noch in bester Erinnerung.
Schon im November trafen Markus und ich uns in besagter Beitz, um die Reservation zu tätigen und das Menü auszuwählen. Nach nur kurzer Beratung einigten wir uns auf ein Menü; wen wunderts, es war wieder genau das gleiche wie vor vier Jahren. Warum auch etwas ändern dachten wir, es hatte uns damals geschmeckt, dann wird es wohl auch in diesem Jahr wieder gut sein. So war es denn auch, die Mannen waren sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Auf dem Hinmarsch liess uns neblig trübes Wetter, sogar mit teilweise leichtem Nieselregen, zügig dem Ziel entgegen gehen.
Ganz anders präsentierte sich der Himmel als wir für den Rückmarsch aus dem Restaurant traten. Der Halbmond leuchtete kräftig vom wolkenkosen Himmel und erhellte uns selbst im dunkeln Wald den Weg entlang dem Mülibach. Die Stirn- und Taschenlampen die da und dort aufblitzten waren eigentlich unnötig. Aber klar, wenn man sie schon dabei hatte, musste man sie auch gebrauchen.
Das Nachtessen gab uns kräftig Schub und so ging es mit flotten Schritten zurück Richtung Parkplatz. Man muss sich das vorstellen, auf dem Hinweg brauchten wir für die 5.1 km Wegstrecke und 150m abwärts: 1h 05 min. Für den Heimweg, wohlgemerkt nun 150m aufwärts, brauchten wir nur 5 min länger: nämlich 1h und 10min.
Als wir beim Parkplatz ankamen, war es erst 21.00 Uhr, viel zu früh um schon nach Hause zu gehen. Da unser Heimweg ohnehin am «Sternen» vorbei führte, kehrten wir dort nochmals für einen Jahresendtrunk ein. Bei einem Glas Bier oder auch Kafifertig  liessen wir das Turnerjahr gemütlich ausklingen.

Werner
 


Chlausabend vom Montag, 3. Dez. 2018 (aufgeschaltet am 30.12.18)

Für die Chlauswanderung sagte uns der Wetterbericht windiges, regnerisches, aber warmes Wetter voraus. Wegen der Windwarnung plante ich eine Route die möglichst nicht durch den Wald führte.
Wir folgten also mehr oder weniger der Hauptstrasse in Richtung Breite.
Beim Uttenbüelweg verliessen wir die Hauptstrasse um über den Uttenbüel direkt zur Hitzenbachstrasse und nach Hakab hinunter zu gelangen. Noch vor dem Uttenbüel meldeten sich die ersten Mitwanderer ab, um die Abkürzung direkt zurück zum Armbrustschiessstand zu nehmen.
Vom Hakab aus plante ich eigentlich den Weg rund um den Übrich, zum Menzihof und dann über den Rebberg zurück zum Schiessstand zu gehen. Dieser Idee folgten mir leider nur noch Hugo und Thomas. Der müde Rest der Wandergruppe wählte die Abkürzung durch den Wald zurück zum Ziel.
Kurz nachdem auch wir drei einsamen Wanderer uns zum Apéro einfanden, begrüsste der Cheforganisator Tony alle Anwesenden herzlich und bat uns in die warme Schützenstube zu kommen.
Die Tische waren festlich mit Schöggeli, Mandarinen und Nüssli gedeckt.
Während die Chlausmannschaft nun das Buffet zubereitete, testeten wir schon mal die «Fressalien» auf den Tischen.
Kurz nach dem feinen Nachtessen polterte der Chlaus mit dem Schmutzli kräftig an die Tür. Nach einigem Zögern liessen wir sie herein in die gute Stube und harrten der Dinge die da kommen sollten. Jeder Turner musste nun vortreten und sich vom Chlaus seine turnerischen Leistungen im vergangenen Jahr qualifizieren lassen. Anschliessend, nach dem Erzählen eines guten Witzes, bekam man vom Schmutzli sein Chlaussäckli und konnte an seinen Sitzplatz zurück kehren. Leider ist es eine Tatsache, dass nicht jeder einen guten Witz zu erzählen weiss. Für diese sprang unser Neumitglied, Erwin Meier, in die Bresche und gab einen Witz nach dem anderen zum Besten. Zu unserem grossen Vergnügen gingen dem lieben Erwin die Witze den ganzen Abend lang nicht aus.
Tony, unser Eventchef hat mit seiner Mannschaft zusammen wieder einen tollen Job gemacht, wofür wir ihm und der ganzen Mannschaft herzlich danken. Ein grosser Applaus sei Euch gewiss!
Leider reichte uns Tony nach der Organisation vom 15-ten Chlausabend seinen Rücktritt ein. Das bedauern wir natürlich alle sehr.
Lieber Tony, wir entlassen Dich nur ungern aus Deinem Amt, aber verstehen natürlich, dass auch Du wieder einmal unbelastet den Chlausabend geniessen möchtest.
Wir danken Dir alle herzlich für Deinen unermüdlichen Einsatz zum stetig guten Gelingen der so zahlreichen Chlausabende.

Werner


Walenseewanderung mit Peter vom Do. 20. Sept. 2018 (aufgeschaltet am 5.11.18) 

Peter rekognoszierte und organisierte für uns eine wunderschöne Wanderung von Betlis, genauer gesagt: vom „Lago Mio Seebeizli“ in Betlis, nach Quinten. Zurück gings dann bequem mit dem Schiff.
Weil ich mit dem ÖV von Wiesendangen her anreiste, holten mich meine Turnkollegen mit dem Auto beim Bahnhof Effretikon ab. Nach kurzer Begrüssung fuhren wir sofort weiter zum „Lago Mio Beizli“, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. 
Erwin, unser Velo-Crack, mochte sich nicht im Auto chauffieren lassen. Er bevorzugte es mit dem Velo an den Walensee zu fahren. Und – man glaubt es kaum, Erwin kam mit dem Velo gleichzeitig mit uns Autofreaks dort an.
Obwohl das Beizli offiziell erst um 10:00 Uhr öffnet, waren wir bereits um 09:30 Uhr für „Kafi und Gipfeli“ herzlich willkommen; Erwin mochte verständlicherweise lieber ein Shorley. Die Beizerin freute sich offenbar sehr über den frühen Besuch und schwatzte uns ohne Unterbruch die Ohren voll. Als sie dann noch erfuhr, dass wir Turner sind, führte sie uns spontan eine Lektion in Gymnastik vor; inclusive stehendem Spagat. Da konnten wir natürlich nicht mehr mithalten. Beim Abschied mussten wir ihr versprechen, auf dem Rückweg nochmals vorbei zu schauen.

Mit kleiner Verspätung auf Peter's Marschtabelle, gingen wir auf der Betliserstrasse dem Walensee entlang Richtung Quinten. Nach ca. 20 Minuten bog die Strasse vom See ab und wir folgten dem Weg langsam steigend zum Paradiesli hinauf. Hier waren wir natürlich nicht im Himmel, sondern beim gleichnamigen Restaurant "Paradiesli" angekommen! Die Beiz liessen wir rechts liegen und stiegen durch grüne Wiesen und kühle Waldstücke bergan,
- immer mit dem silbern glänzenden Walensee fast senkrecht unter uns.

An der Kappelle von Betlis vorbei ging es weiter aufwärts zum Wasserfall „Seerenbach“. Dieser führte leider wegen des trockenen Sommers kaum Wasser und war deshalb wenig spektakulär anzusehen.
In der Folge wurde der Weg immer steiler und wir stiegen langsam aber stetig unserem Kulminationspunkt: „Seerenwald“, entgegen. Mit 720 m über Meer, liegt er genau 300 m über dem Walensee. Hier, nach ca. anderthalb Stunden Aufstieg, verliessen wir den Wanderweg der direkt nach Walenstadt führt und folgten dem steilen Pfad nach Quinten hinunter.Wir waren froh, dass Peter die Wanderung nicht in umgekehrter Richtung geplant hatte, denn hier war es wirklich steil. Der Weg war zwar mit Seilen gut gesichert, aber man musste trotzdem höllisch aufpassen, um im losen Geröll nicht abzurutschen. Auch war der Weg sehr schmal, so dass kaum genügend Platz zum Kreuzen war. Die Wegbauer liessen sich darum eine genial einfache Einrichtung einfallen um den «Gegenverkehr» zu warnen. Sie hängten ganz einfach an kritischen Stellen am Wegrand Kuhglocken auf, mit denen man sich bemerkbar machen konnte.Glücklicherweise wurde der Weg bald wieder etwas flacher und wir mussten nicht mehr dauernd auf unsere Schritte achten. Gemütlich konnten wir nun den Rebbergen entlang in’s autofreie Dorf Quinten einmarschieren.Quinten liegt an einem steilen Südhang unterhalb vom „Leistchamm“. Wegen dieser bevorzugten Lage und dem ausgleichenden See, hat der Ort ein unvergleichlich mildes, südländisches Klima. Man findet hier neben Reben, auch Feigen- und Kiwibäume.
Das alles interessierte uns aber im Moment wenig, da sich der Hunger langsam bemerkbar machte und wir wussten, dass Peter für uns im Restaurant „Schifflände“, im Garten unmittelbar über dem See, unter schattenspendenden Bäumen, einen grossen Tisch reserviert hatte. Bei exzellenter Küche liessen wir es uns hier wohl ergehen. 
Später holte sich dann jeder noch eine Glace von der Eisdiele und hockte sich genüsslich an den See um auf das Schiff für die Rückreise nach Betlis zu warten.
Ich fand, es bliebe noch genügend Zeit für eine kurze Abkühlung im See. Leider wollte keiner meiner Kollegen mit mir zusammen ins Wasser springen. So musste ich halt den Sprung alleine wagen. Man muss sich das einmal vorstellen, – am 20. September im Walensee zu schwimmen und dabei nicht einmal zu frieren; einfach herrlich. Die Wasseroberfläche war weit über 20 Grad warm, etwas tiefer unten natürlich entsprechend kühler, aber immer noch sehr angenehm, frieren musste ich jedenfalls gar nicht.
Auf der Schifffahrt zurück nach Betlis genossen wir, sofern das in der Menschenmenge möglich war, den See, die Berge und die Sonne; wunderbar!
Von der Anlegestelle Betlis, marschierten wir wieder zurück zum „Seebeizli Lago Mio“, wo wir natürlich unser Versprechen einlösen und nochmals einkehren mussten.
Bei Bier und Nussgipfel verabschiedeten wir uns vom Walensee und von Erwin, der wiederum per Fahrrad zurück nach Nürensdorf pedalte.

Lieber Peter, wir danken Dir herzlich für diesen schönen Tag. 

 


Sommerferienprogramm 2018 (aufgeschaltet am 07.10.18)

Bräteln mit Hans, am Mo. 16. Juli
Obwohl unser Brätelmeister Hans, leider zu den Passivmitgliedern gewechselt hat, liess er es sich nicht nehmen, für uns Männer ein schönes Feuer zum grillieren bereitzustellen.
Wir trafen uns bei schönstem Wetter – was denn sonst in diesem Sommer – bei der Waldhütte Breite zu einem gemütlichen Schwatz– und Grillplausch.
Als alles aufgegessen war, verschoben wir uns für den Dessert in die Gartenwirtschaft vom „Sternen“. Ich hatte dort für uns vorgängig eine originale Zuger Kirschtorte bestellt. Ohne Frage, diese kam bei den Mannen sehr gut an.
Hans hatte am folgenden Tag dann nochmals einen Einsatz. Er musste nämlich noch die Feuerstelle reinigen, denn diese darf nur sauber geputzt hinterlassen werden.
Wir alle danken Dir Hans herzlich für Deinen kollegialen Arbeitseinsatz.

Pétanque mit Fritz, am Mo. 23. Juli
Wie in den letzten Jahren schon, organisierte Fritz Müller für uns wieder den Pétanque Plausch. Bis kurz vor dem Termin war er sich jedoch nicht sicher, ob es möglich sein würde, den Platz spielbereit herzurichten. Denn, als Fritz diesen bei seinen Vorbereitungen inspizierte, musste er feststellen, dass dieser absolut unbrauchbar war. Die Kinder der Spielgruppe hatten ihn nämlich als Sandkasten benutzt und durchwühlten ihn dabei wie die Maulwürfe.
Alles nur halb so schlimm, dachte sich Fritz. Mit einem guten Rechen und etwas persönlichem Einsatz ist der Platz bald wieder ausgeebnet. Aber genau das ging eben nicht. Denn dieser war durch die lange Trockenheit so pickelhart geworden, dass man zum Aus Ebnen einen Bagger benötigt hätte.
Fritz ist nicht dafür bekannt, dass er bei Schwierigkeiten lange herum jammert; nein, er löst ein Problem jeweils auf seine Art. Wie er das dieses Mal gemacht hat weiss ich nicht, jedenfalls fanden wir einen perfekt ausgeebneten Pétanqueplatz vor, als wir uns am Montagabend auf dem „Hatzi“ versammelten.
Danke Fritz für deine Bemühungen. Und ich möchte Dir grad nochmals danken und zwar für die Tranksame die Du uns offeriert hast. Aus einer gut sortierten „Autokofferraum–Beiz“ durften wir gekühlte Getränke, vom Wasser über Bier und Wein bis hin zum Möhl–Most, auswählen. Wir schätzten diese Geste ausserordentlich, denn wegen den immer noch warmen Temperaturen war ein erfrischendes Getränk in den Wettkampfpausen sehr willkommen.
Kurz vor dem Finalspiel verschwand Beat Habegger, – um bald darauf wieder mit einer reich garnierten Käseplatte zu erscheinen. (Siehe Fotos)
Der Grund für die grosszügige Spende erklärte er uns, sei seine genau heute einjährige Mitgliedschaft in der Männerriege.
Nun „höckelten“ wir gemütlich bei Speis und Trank am Tisch und warteten darauf, bis der Final fertig gespielt war und wir die Siegermannschaft feiern konnten.
Es war wieder ein sehr gemütlicher Pétanque–Abend und wir alle danken Beat herzlich für die grosszügige Käseplatte und Fritz für die tolle Organisation und die kühlen Getränke.

"Überraschungs–Velotürli" mit Erwin, am Mo. 30. Juli
Die Wettervorhersage versprach für den Montag schönes und heisses Wetter; und es war heiss, sehr heiss. Da ich eher ein Weichei bin – wie meine Turnkollegen manchmal zu sagen pflegen – rief ich Erwin am Vorabend an um ihn zu fragen, ob wir den Anlass auf einen späteren, kühleren Tag verschieben sollten. Er, als geübter Radfahrer meinte aber nur: „Nein, nein, das geht schon, wir starten ja erst um 15:30 Uhr und da sinkt die Temperatur bereits schon bald wieder gegen 30 Grad und zusätzlich haben wir ja auch noch den Fahrtwind der uns etwas abkühlt." Um es kurz zu sagen, der Fahrtwind blies uns wie ein heisser Föhn in’s Gesicht und wir schwitzten wie Strassenarbeiter. Zum Glück stoppte Erwin immer wieder kurze an einem schattigen Platz, wo wir etwas verschnaufen und ganz wichtig, ein paar Schlücke von unserem inzwischen warm gewordenen Wasser trinken konnten.

Die Route führte von Nürensdorf nach Effretikon, dann durch den Wald in Richtung Volketswil, wo wir oberhalb des Dorfes einem schönen Feldweg folgend nach Gutenswil pedalten. Ab da folgte ein schweisstreibendes Stück Weg nach Wermatswil hinauf, dem höchsten Punkt der Tour. Nachher konnten wir es endlich einmal laufen lassen, nämlich hinunter zum Pfäffikersee. Jetzt war es nicht mehr weit zum Ziel. Der Weg führte dem See entlang, gemeinerweise genau mitten durch das Strandbad, um uns etwas später dann nach Seegräben hinauf zu führen. Aber oha, das war gar nicht so einfach dort hinauf zu fahren. Das Kiessträsschen war dermassen steil, dass selbst geübte Fahrer, wenigstens die ohne Elektrobike, absteigen mussten, um den Drahtesel hinauf zu schieben. Natürlich war der Grund nicht fehlende Kraft in den Beinen, waren wir doch alles von mir trainierte Männerriegler. Nein, der Grund lag darin, dass sich die Velos beim kräftigen Tritt in die Pedalen vorne aufbäumten und hinten gleichzeitig die Räder durchdrehten.
Jeder war froh – selbst die Elektrobikefahrer – als wir beim Juckerhof ankamen. Die Rast hier oben unter dem Birnbaum, bei kühlen Getränken und einer Wurst vom Grill, tat uns allen wohl.
Wer nun aber glaubte, das Ziel von Erwin war nur unsere sportliche Ausdauer zu testen, der wurde bald eines Besseren belehrt. Getreu nach dem Motto: "Körper und Geist“, von dem ich in den Turnstunden immer schwadronierte, liess er uns seinen extra für diesen Ausflug kreierten Pfäffikersee–Test lösen. Dieser Test war gar nicht so einfach. Oder hättest Du die Fläche, die Tiefe, die letzte Seegfrörni und den Zu- und Ablauf des Pfäffikersees ohne Google nennen können?
Erwin wertete dann noch vor Ort unsere Lösungsblätter aus. Offenbar beantwortete ich die Fragen gar nicht so schlecht und wurde als Sieger gefeiert. Dieser Pyrrhussieg kostete mich dann später noch eine Runde Bier, denn in Wahrheit war ich gar nicht der Sieger. Erwin prüfte nämlich die Testblätter nach der Velotour am späten Abend bei sich zu Hause nochmals nach und siehe da, der wirkliche Sieger war nicht ich, sondern Thomas. Herzliche Gratulation! Diese Tatsache erfuhren wir aber erst am folgenden Montag.
Langsam wurde es Zeit uns auf den Heimweg zu machen. Frisch gestärkt und top ausgeruht, ging es nun bei etwas angenehmeren Temperaturen in flottem Tempo dem See entlang in Richtung Pfäffikon, durchs Dorf hindurch und hinaus in die Pampas. Plötzlich stoppte Erwin im Niemandsland draussen, um den wieder aufkommenden Durst zu löschen. Aber oha, der Brunnen hier war ausgetrocknet und oh Schreck, es war weit und breit keine Beiz in Sicht. Einzig ein einsames und verlassenes Auto stand am Wegesrand. Erwin ganz cool, ging zum Auto hin, öffnete den Kofferraum und hervor kam eine mit Getränken gut gefüllte Kühlbox. Offeriert wurde uns das kühle Nass von Erwin und seiner Frau Rosie. Sie brachte die Box extra für uns mit dem Auto von Nürensdorf hier her. Weil sich Rosie nirgends blicken liess, sagen wir Ihr und natürlich auch Erwin, auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön.
Etwas später kamen wir beim Flugplatz Speck vorbei und schauten kurz dem Flugbetrieb zu. Weil nicht sehr viel los war, fuhren wir weiter über Bisikon nach Effretikon. Hier wartete bereits die nächste Überraschung auf uns. Erwin hatte nämlich im Garten vom Thairestaurant „Banbua“ einen grossen Tisch für uns reservieren lassen. Und hier musste ich jetzt als vermeintlicher Sieger des Pfäffikersee–Wettbewerbs eine "Runde" bezahlen. Verdankenswerterweise gab mir Peter dabei finanzielle Unterstützung und wir teilten uns die Rechnung auf. Herzlichen Dank
Obwohl nicht alle Bier bestellten, brachte der thailändische Kellner einfach für jeden von uns ein grosses Bier. Macht nichts, Hauptsache es war flüssig, damit wir auf Erwin und sein "Überraschungs–Velotürli“ anstossen konnten.
Lieber Erwin, Du hast Dir eine wunderschöne und tolle Velotour einfallen lassen, gespickt mit vielen Überraschungen und dabei perfekt organisiert. Wir alle danken Dir herzlich dafür und hoffen, dass Du Dir auch im nächsten Jahr wieder so eine tolle Velotour einfallen lässt.

Golf mit Kurt, am Mo. 6. August
Anlässlich der Planung von unserem Sommerferienprogramm kam der Wunsch auf, wieder einmal richtiges Golf zu spielen.
Unser Golfinstruktor war in den vergangenen Jahren bereits schon vier Mal, Kurt Brunner. Also fragte ich ihn an, ob er auch ein fünftes Mal bereit wäre uns zu coachen. Kurt sagte sofort zu und so besammelten wir uns um 19:00 Uhr auf dem Golfplatz Augwil. Kurt war schon da und hatte für uns alles vorbereitet. Auch der Platzwart war von ihm gewarnt worden, dass da blutige Anfänger die Driving Range stürmen würden.
Zuerst musste aber jeder ein Chörbli, gefüllt mit Golfbällen, am Automaten kaufen und erst dann gings zum Start. Kurt führte uns in die wichtigsten Golf–Regeln ein und zeigte uns, wie es funktionirt, oder eben, wie es funktionieren sollte.
Wir übten total verbissen und schlugen dabei die Bälle weit, meistens aber weniger weit, mit und manchmal auch ohne Begleitung von Grasnarben ins Gelände hinaus. Rasch wurden die Bälle weniger und wir mussten schon bald für Nachschub sorgen.
Anschliessend an das Weitdistanzschiessen versuchten wir uns noch im Putten (Kurzdistanz); das war so quasi die Vorübung für's Minigolf vom nächsten Montag. Puttinggreen nennt man den wunderbar gepflegte und sehr kurz geschnittene Rasen rund um das Loch herum, das es zu treffen gilt. Es war gar nicht so einfach, auf dem absichtlich wellenförmig gestalteten Green, den Ball im Loch zu versenken. Denn je nach Distanz zum Loch, und ob das Gelände gerade auf–, oder abwärts verlief, brauchten wir mehrere Versuche um den Ball zu versenken.
Da es auch um 21:00 Uhr noch immer sehr warm war, verschoben wir uns in den „Sternen“ für ein Bier oder so ähnlich. Nach ein paar kräftigen Zügen aus dem Glas, wurden dann die Golferfahrungen vom Abend eifrig diskutiert. Bald waren wir uns einig, dass wir wohl doch etwas zu alt waren, die Sportart noch zu wechseln, um Golfprofi zu werden.
Kurt, wir danken Dir herzlich für die Organisation dieses nich alltäglichen Sporterlebnisses.

Minigolf Wallisellen, am Mo. 13. August
Um 19:00 Uhr diskutierten wir auf dem Parkplatz Ebnet, unter einer schwarzen Gewitterwolke, ob wir das Minigolfprogramm in Wallisellen im Freien, oder doch besser im Grindel, überdacht durchführen sollten. Die Mehrheit stimmte für Wallisellen, weil dort der Himmel weniger wolkig und viel heller war. Zusätzlich versprachen uns die verschiedenen Wetter–Apps auf unseren „Händies“, dass das Gewitter dort ohne Regen vorbeiziehen würde.
Aber leider ist auch die modernste Technik nicht unfehlbar. Bereits schon nach drei gespielten Bahnen setzte plötzlich ein heftiger Gewitterregen ein und trieb uns schnellstens in die trockene Minigolfbeiz. Dort warteten wir bei einem Bier oder Kaffee geduldig ab, bis der Regen vorbeigezogen war.
Mich erstaunte anschliessend sehr, wie gut es sich auf den nassen Bahnen spielen liess. Wichtig war dabei nur, dass man den Ball neben den Wasserpfützen vorbei spielte, denn diese bremsten ihn sofort brutal ab. Bereits schon nach ein paar wenigen Schlägen beherrschten wir das Wasserminigolf immer besser. Leider kehrte dann der Gewitterregen kurz vor den letzten Bahnen wieder zurück und liess nur die ganz Wetterfesten, so z.B. unsere Gruppe, den Parcours zu Ende spielen. Leider konnte ich darum in diesem Jahr keine Rangliste erstellen, da sich die nicht so Regenfesten schon bei den ersten Tropfen wieder in die Beiz verzogen hatten. Ich würde darum sagen, unsere Gruppe hat gewonnen, da nur wir alle Bahnen fertig gespielt hatten.
Beklagen dürfen wir uns allerdings nicht, war es doch der einzige Montag, an dem wir kein schönes Wetter hatten.

Werner


Nachruf Walter Grünig – gestorben am 16. August 2018

Walter kontrollierte die Anzahl Schritte pro Minute bei unseren Bergwanderungen!

Walti war ein langjähriges SCN – Mitglied in der Männerriege. Er besuchte, wenn immer möglich, trotz gelegentlich beruflicher Abwesenheit, unsere Turnstunden.
Ganz speziell liebte er die Männerriegenreisen; vor allem wenn sie in die von ihm so geliebten Berge führten. Dann kontrollierte er bergauf – gewohnt von seinen Hochgebirgstouren – immer die Schrittkadenz. Er erklärte uns, dass man dabei beim Aufwärtssteigen viel weniger ermüde.
Walti hatte viele Hobbys. Neben dem Turnen in der Männerriege, eben auch das Bergsteigen. Er wählte nicht nur Touren in die umliegenden Hügel, nein, es mussten im minimum Viertausender sein.
Auch das Fliegen begeisterte ihn seit seiner Jugend. So besass er verschiedene Flugbrevets. Er pilotierte Segelflieger, Motorflieger und betätigte sich im Birrfeld auch als Schleppilot von Segelfliegern.
Leider musste Walti krankheitsbedingt immer mehr seiner geliebten Aktivitäten aufgeben. Er blieb aber bis zum Schluss seinem SCN treu. Auch wenn er in der Männerriege nicht mehr aktiv mitturnen konnte, besuchte er, wenn immer es seine Gesundheit zuliess, den Chlausabend, die GV und auch den Sommerplausch mit der Frauenriege.

Lieber Walti, wir werden Dich immer als einen lieben, humorvollen und vielseitig interessierten Turnkollegen in Erinnerung behalten.

Deine Turnkameraden


21. Männerturntag in Bäretswil vom Samstag, 26.05.2018 (aufgeschaltet am 31.8.18)

Ich gratuliere herzlich unseren Turnern zum Erfolg am Männerturntag in Bäretswil vom Samstag, 26. Mai 2018. Ich selber konnte meine Kollegen leider nicht unterstützen, da ich anderweitige Verpflichtungen hatte, schade! Im nächsten Jahr besuchen wir den Anlass sicher wieder, wenn möglich dann mit 7 Turnern. Dass die Bäeretswilder einen speziellen Vertrag mit dem Wettergott geschlossen haben wissen wir nun bereits, denn es ist dort oben fast immer schön an diesem Tag. In diesem Jahr war es allerdings fest zu heiss.

Von 274 Turnern haben unsere Mannen folgende Ränge erreicht:

  87. Rang - Mani Aeberhard (Volleyballriege)
128. Rang - Emil Bader
181. Rang - Fritz Müller
211. Rang - Beat Habegger
246. Rang - Erwin Roduner

Rangfolge nach Stärkeklasse: In der Stärkeklasse 4 erreichten unsere Männer Rang 6 von 8 Riegen
Rangliste nach durchschnittlichen Punktzahlen: 23. Rang von 32 riegen (sehr gut)!
Beat und Erwin machten erstmals mit am Männerturntag, somit fehlte ihnen halt etwas die Erfahrung und Routine.

Werner


Nachruf Heinz Meyergestorben am 13. März 2018

"Was, geit eer scho hei"!
Diese Frage von Heinz kennt jeder der nach dem Turnen schon einmal mit ihm zusammen in der Beiz sass.
Während allgemein angeregt diskutiert wurde, schlief Heinz plötzlich ganz still und leise am Tisch ein. Er träumte selig vor sich hin, bis unsere Gläser leer waren und wir aufstanden um uns zu verabschieden.
Dann hob Heinz ganz langsam den Kopf und fragte verwundert in die Runde: "Was, geit eer scho hei"?

Heinz war ein SCN–Mitglied der ersten Stunde. 1975 übernahm er von Max Morf, als zweiter Präsident des SCN, die Geschicke des Vereins bis 1986.
Mit grosser Begeisterung und viel Geschick lenkte er 11 Jahre lang den SCN. Für dieses grosse Engagement und als Dankeschön ernannten ihn daraufhin die Mitglieder zum Ehrenmitglied.
In jener Zeit war man im SCN sehr vielseitig aktiv. Natürlich wurde da der Präsi, zusammen mit seinem Vorstand, echt gefordert. So führte man zum Beispiel im Frühling 1986 den Maskenball und im selben Jahr im Herbst gleich noch ein Turner–Chränzli durch! (Siehe auch das Jahresprogramm 1986 weiter unten).
Selbstverständlich besuchten wir in jenen Jahren auch alle grossen Turnfeste, wie z.B. das GLTV–Turnfest, das Zürcher Kantonal–Turnfest oder natürlich auch das Eidgenössische–Turnfest.
In einem Interview in den Clubnachrichten vom September 2014 meinte darum Heinz: "Trotz dem vielen Aufwand haben mir diese Anlässe viel Freude gemacht".
Heinz war ein Bewegungsmensch durch und durch. Er war nicht nur begeisterter Turner, zusätzlich war er auch noch im Lauftreff und im Langlauf–Klub aktiv.
Neben den vielen sportlichen Aktivitäten pflegte er gerne die Kameradschaft. So nahm er an all unseren Unternehmungen, wie den Turner–Reisen, den Skiwochenenden (als Langläufer) und den sonstigen Ausflügen ausserhalb der Turnhalle, immer gerne teil.
Heinz turnte in der Männerriege aktiv mit, bis ihn leider überraschend die Krankheit daran hinderte.
Heinz, Du warst uns ein grosses Vorbild. Du hast Dich im SCN als Präsident, in der Männerriege und in unzähligen OK's stets für den Verein eingesetzt. Es wurde Dir nie zu viel und dafür danken wir Dir herzlich.
Wir werden Dich immer als einen lieben, fröhlichen und hilfsbereiten Freund in guter Erinnerung behalten.

Deine Turnkameraden



Nachruf Theo Renfer - gestorben am 15. Februar 2018

"Sali Du!"
Das war Theo’s unverkennbarer Gruss.
Theo war ein vielseitig engagierter Turnkamerad. Er war immer bereit, uns bei den verschiedensten Anlässen zu helfen. Er war ein Tausendsassa. Man konnte ihn überall einsetzen. Oft sass er im Rechnungsbüro, wo natürlich noch ohne Computer, alles von Hand resp. mit dem Kopf ausgewertet wurde.
Theo setzte nicht nur sein mathematisches Können für uns ein. Nein, auch mit seinen Fähigkeiten zum künstlerischen Gestalten und sein handwerkliches Können waren immer wieder gefragt. Vor allem beim Kulissenmalen und beim Requisitenbauen für unsere Bühnenvorführungen.
In der Männerriege amtete Theo viele Jahre als stimmiger Samichlaus. Selbstredend zeichnete er jeweils auch die witzigen Karikaturen auf den Einladungen selber. Diese verschönern noch heute die Einladungen zum Chlausabend.
Einmal an einem schönen Tag vor den Sommerferien schlug mir Theo vor, uns das Pétanquespiel zu zeigen. Dieses spannende Spiel begeisterte uns sofort und zwar so, dass wir es heute noch immer in den Sommerferien gerne spielen.
Eine fast unglaubliche Geschichte mit Theo bleibt mir in besonderer Erinnerung; die ging so: Fritz Glesti organisierte für uns eine zweitägige Männerriegenreise. Am ersten Tag führte er uns nach Brigels, das liegt hoch über dem Vorderrheintal. Am zweiten Tag marschierten wir dann von Andiast über Pigniu nach Siat. Das Ziel war, in Siat zeitlich so anzukommen, dass wir das einzige Postauto das am Nachmittag nach Ilanz hinab fährt, erreichen konnten. Das Wetter war an diesem Sonntag leider sehr schlecht. Es regnete oft und zeitweise goss es wie aus Kübeln. Logischerweise waren die Feld– und Wiesenwege total durchnässt und glitschig. Wir kamen darum nicht besonders rasch voran und die Zeit das Postauto noch rechtzeitig zu erreichen wurde langsam knapp. Unsere kleine Gruppe mit Theo bildete den Schluss. Mit einem Spurt erreichten wir grad noch das abfahrende Postauto und dachten schon, wir sind zu spät gekommen! Aber nein, in den Alpen ist es halt so, der freundliche Chauffeur hielt sein Gefährt extra für uns Nachzügler nochmals an und wir konnten total durchnässt zusteigen.
Am nächsten Montag meldete sich dann Theo bei mir vom Turnen ab. Er habe wohl auf der Wanderung –  irgendwo unterwegs –  das Wadenbein gebrochen. Wir hatten keine Ahnung davon, denn Theo klagte nie über Schmerzen. Er marschierte zurückblickend wohl einfach etwas langsamer und vielleicht auch etwas hinkend mit uns mit!
Das war Theo!

Theo, wir werden Dich als vielseitig aktiven, bescheidenen und lieben Turnkamerad in Erinnerung behalten.

Werner


Altbergwanderung vom 12. Februar 2018 (aufgeschaltet am 6.3.18) 

Noch nie, seit Robert diesen Anlass am 21. Februar 2011 erstmals organisiert hatte, konnte er so viele Fondueliebhaber, nämlich 12 an der Zahl, zum Fondueplausch begrüssen.
Wir besammelten uns um 11:00 Uhr auf dem Parkplatz Schützenhaus in Weiningen. Hier unten waren die Wiesen noch grün, oder besser gesagt braun. Etwas weiter oben aber lag bereits Neuschnee. Dort oben angekommen, waren wir froh um unser wintertaugliches Schuhwerk. Aber eigentlich war das Wetter recht angenehm zum Wandern.
Mal war es trocken, mal schneite es ein bisschen und zwischen durch konnte ich sogar die Sonnenbrille aufsetzen.
Eifrig diskutierend ging es der Waldschenke auf dem Altberg entgegen. Erst als der Weg steiler wurde, verstummten die Gespräche etwas.
Oben angekommen versammelte uns Robert unter dem Aussichtsturm und wir gedachten Ruedi Hartman in einer Schweigeminute. Ruedi war vor 4 Tagen an seiner schweren Krankheit gestorben.
Anschliessend teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe, das waren die Mutigen, wollten noch den Turm besteigen. Mir waren die eisigen Metallstufen zur Aussichtsplattform hinauf nicht ganz geheuer und darum schloss ich mich der zweiten Gruppe an. Diese begab sich zeitverzugslos in die Waldschenke zum Apéro. Obwohl Robert die Anzahl Fonduesser schon telefonisch vorangemeldet hatte, musste die Wirtin, weil wir so zahlreich waren, noch zusätzliche Gedecke auflegen. Zum Fondueschmaus gibt es nicht viel zu sagen, alle Pfannen wurden leergegessen. Daraus schliessen wir, das Fondue schmeckte hervorragend und oder der Aufstieg hatte uns so hungrig gemacht.
Bei der Wein Wahl konnten sich nicht alle für den lokalen Weissen begeistern. Einige wählten lieber einen feinen Weissen vom Genfersee, genau aus dem Lavaux! Noblesse oblige! (Adel verpflichtet)!
Ausgeruht und mit vollem Bauch machten wir uns auf den Rückweg. Zum Glück ging es ab jetzt fast nur noch abwärts. Dabei merkte niemand, dass wir mit einem Mann weniger losmarschiert waren. Aber dank moderner Kommunikation, war die Zusammenführung der Gruppe kein Problem und bald geschehen.
Anfänglich war der Waldweg recht steil und schneebedeckt. Man musste höllisch aufpassen um nicht auszurutschen. Etwas weiter unten im Wiesentäli, wurde der Weg wieder flacher und auf fast trockenen Wegen ging es zügig zurück zum Schützenhaus.
Lieber Robert, wir danken Dir herzlich für das Organisieren eines wiederum fröhlichen, kulinarischen Ausflugs.

Werner


Nachruf Ruedi Hartmann - gestorben am 8. Februar 2018

Blinker raus! égalité!

Diese Ausrufe tönen leider nicht mehr durch die Turnhalle, wenn die Männerriege Volleyball spielt; Ruedi hat uns nach schwerer Krankheit für immer verlassen.
Ruedi war ein fröhlicher, humorvoller, nie um einen Spruch verlegener Turnkamerad. Ausser Ruedi spielte auch keiner mit Gartenhandschuhen Volleyball!
Ruedi liebte ganz besonders unsere Outdoor Aktivitäten.
Bei unseren Männerriegenreisen, beim Segeln, beim Fondueessen auf dem Altberg, oder an unseren Skitagen war Ruedi, wenn immer möglich mit dabei.

Lieber Ruedi, wir werden Dich genauso in Erinnerung behalten.


Männerriegenskitage 2018 vom 23. bis 25. Januar (aufgeschaltet am 6.3.18)

Ich freute mich wieder riesig auf unsere Männerriegenskitage und brachte deshalb meine Skis schon frühzeitig zum Service.
Aber, – erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Der Körper will halt nicht immer so, wie der Kopf gerne möchte!
Kurz nach Weihnachten plagte mich die in diesem Winter grassierende, hartnäckige Erkältung.
Das hiess für mich: statt Skifahren das Bett hüten.
So musste ich mich halt auf die Erzählungen meiner Kameraden stützen um diesen Bericht schreiben zu können.
Also, sie erzählten mir, gemeinerweise voller Begeisterung, wie unvergleichlich schön die Schneeverhältnisse in diesem Winter in Valbella waren. Es hatte anscheinend so viel Schnee, dass die Kellertür, der direkte Ausgang zur Skipiste, fast ganz zugeschneit war. Um den Kellerausgang zu benutzen, musst man zuerst die Türe freischaufeln. Thomas wagte sich dann als Erster hinaus in den tiefen Neuschnee, um zur Piste zu gelangen. Wie er jetzt meinte: "Schneller gesagt, als getan." Um eine Spur in den tiefen Schnee zu legen, brauchte er für die knapp 30 m zur Piste hinüber, fast 10 Minuten.
Der viele Schnee trug auch Schuld dafür, dass unsere Cracks nicht Tiefschneefahren konnten, man versank viel zu tief im Schnee.
Unsere Kameraden erzählten auch von aussergewöhnlichen Naturphänomenen. Am ersten Tag reichte zum Beispiel die Nebelgrenze bis knapp unter die Mottahütte, dafür herrschte über dem Nebel Sonnenschein pur.
Umgekehrt mussten man am Donnerstag das Skifahren schon um 15:00 Uhr abbrechen, weil wegen dichtem Nebel eine Sesselbahn nach der anderen den Betrieb einstellten musste.
Seit Heinz Meyer und Rolf Hitz, unsere Langlaufkräcks, nicht mehr mit nach Valbella kommen, schien diese Art von Skilaufen in der Männerriege auszusterben. Erst unser Neumitglied, Erwin Roduner, hat das Langlaufen wieder neu aktiviert. Wie man mir sagte, soll Erwin sogar eine Einladung zu einem Biathlonlauf mit Selina Gasparin bekommen haben; aber leider musste er wegen dem Schiessen die Einladung abschlagen! Erwin relativierte später die Geschichte etwas.
Richtig ist, dass er zwar mit Selina gesprochen hat und dass er auch zum Porbeschiessen auf den Übungsplatz eingeladen worden war, nur konnte er leider wegen Problemen mit den Augen die Einladung nicht annehmen.
Zum Schluss dürfen wir natürlich den kulinarischen Teil nicht vergessen. Am ersten Abend fuhr man in die Lenzerheide hinunter, um im "da Elio" eine feine Pizza zu essen. Am zweiten Abend wurde selber «gekocht» – es gab Fondue!
Jeden Morgen verliess Thomas die Wohnung bereits schon um 07:00 Uhr. Zu Fuss ging er dann hinunter zur "Bäckerei Stgier", um dort mit den Schneeräumequipen Kafi zu trinken. Pünktlich zum Frühstück war er wieder zurück in der Wohnung, mit frischem Brot, Püürli, Gipfeli und den neuesten Nachrichten aus dem Blick.

Lieber Markus, im Namen Deiner Gäste, danke ich Dir herzlich für die wiederum tolle Gastfreundschaft.

Werner


Die Männerriege im 2017 2. Teil (aufgeschaltet am 6.1.18)

Chlausabend: vom 4. Dezember 2017
Auf vielseitigen Wunsch trafen wir uns am diesjährigen Chlausabend schon um 18:00 Uhr, also eine Stunde früher als üblich, zur gemeinsamen Chlauswanderung.
Ich durfte die Frauen und Männer in die dunkle, bedeckte, aber zum Glück trockene Winternacht hinausführen; die Route war nur mir bekannt. Bis zum Weiler Hakab wanderten wir auf trockenen Strassen. Ab dann, in Richtung Honasp, war der Weg schneebedeckt. Trotzdem ging es bis zum Wald hinauf zügig voran. Von dort wendeten wir unsere Schritte nach rechts und marschierten dem Waldrand entlang den Lichtern von Lindau entgegen. Beim Lättenhof bogen wir zum Hof Looren ab und gingen anschliessend über den Rebberg zum Armbrustschützenhüsli hinunter.
Wie üblich stellte die Chlausmannschaft für unsere Ankunft den Apéro bereit. Beim Anstossen und Begrüssen der neuen Gesichter vergassen wir die Zeit total, bis der Cheforganisator, Tony Brunner, unsere Diskussionen unterbrach und uns in die warme Stube bat.
Beim Eintreten mussten wir eine halbe Jasskarte ziehen. Unser Sitzplatz war dann jener Platz, mit der passenden zweiten Hälfte unserer Karte. Die Schützenstube war festlich geschmückt und auf den Tischen waren allerlei Leckereien verteilt. Niemand konnte der Versuchung wiederstehen, gleich ein Schöggeli oder Nüssli zu versuchen.
Bald unterbrach aber Tony unsere erneut aufgekommenen Diskussionen mit den immer wieder gern gehörten Worten: „Es ist angerichtet“!
Nachdem wir alle unser Nachtessen abgeholt hatten, sank der Lärmpegel merklich im Saal, – denn man soll ja nicht mit vollem Mund reden! Noch vor dem Dessert erheischten der Chlaus und der Schmutzli polternd Einlass in die Schützenstube.
Wir waren dann echt erstaunt, wie gut der Chlaus über unsere Leistungen im vergangenen Turnerjahr informiert war. Da der Chlaus ein gütiger Chlaus war, durfte jeder Turner, mit oder ohne einen Witze zu erzählen, ein Chlaussäckli vom Schmutzli in Empfang nehmen.
Nachdem sich der Chlaus und der Schmutzli verabschiedet hatten, gab es das lang ersehnte Dessert.
Schon bald darauf verabschiedete sich das Gros der Leute und es blieben nur noch einige unentwegte Höckler zurück, die bei einem Absackerli den Abend sanft ausklingen lassen wollten. Ob die Chlausmannschaft das auch so locker sah, bin ich mir nicht so ganz sicher, denn sie begannen bald um uns herum, aufzustuhlen!
Lieber Chlaus und Schmutzli, lieber Tony und Chlausmannschaft, es war wieder
ein gemütlicher Abend und wir danken Euch für den grossen Einsatz.

Schlussmarsch: vom Mo. 18. Dezember 2017
Unser Neumitglied, Beat Habegger, erklärte sich spontan bereit, den Schlussmarsch zusammen mit Markus Leimbacher zu organisieren.
Um punkt 15:00 Uhr hatten wir uns am besagten Tag auf dem Parkplatz Ebnet einzufinden. Es wurde in der Einladung auch empfohlen, dem Wetter angepasste Wanderausrüstung zu tragen. Einige wenige befolgten diesen Hinweis leider nur knapp. Sie bemerkten den Fehler aber schon bald nach dem Losmarschieren, spätestens dann, als der gepflügte Weg ausging und es nur noch hiess: – Schneestampfen. Ich muss vielleicht noch darauf hinweisen, dass ausser den Organisatoren das Programm von uns vorher niemand kannte.
Das erste Ziel war die Feuerstelle im Oberholz, in der Nähe vom Strickhof Lindau.
Dort angekommen, packten unsere beiden Führer zuerst ihre prall gefüllten Rucksäcke aus. Sie breiteten Wärmeflaschen mit Punsch in allen Geschmacksrichtungen, eine oder vielleicht waren es auch zwei Flaschen Ruhm, Kuchen und Nussgipfel, auf dem Tisch vor unseren erstaunten Augen aus.
Verwundert stellten wir auch fest, dass im Holzhüsli frisches trockenes Feuerholz lagerte. Der Grund dafür war Beat, der das Holz schon am selbigen Morgen mit dem Schlitten dorthin gebracht hatte. Mit den trockenen Scheitern war es für uns nun ein leichtes, ein schönes Feuer zu entfachen.
Bald verbreitete sich eine wunderbar gemütliche Stimmung im verschneiten Wald; kein Wunder – bei (Ruhm)-Punsch, Gebäck und wärmendem Feuer! (Siehe Foto).
Den Punsch, den Ruhm und die Bäckereien offerierte uns Beat zum Einstand in die Männerriege.
Lieber Beat, wir danken Dir herzlich für die gelungene Überraschung. Nicht nur für Speis und Trank, sondern auch für die originelle Idee uns all das hier draussen im Wald zu kredenzen.
Nach der Pause ging es weiter über verschneite Wege durch Wald und Flur bis zum Steighof, in die Beiz: Stars and Stripes!
Hier warteten bereits unsere Kollegen auf uns. Leider konnten sie aus verschiedenen Gründen nicht mitwandern. So brachte sie halt Hans Zürcher mit dem Auto zum Steighof.
Wie es sich in einem American–Restaurant geziemt, stärkten wir uns mit Hamburger und Bier.
Für den Heimweg gestalteten sich drei Gruppen. Die Nichtwanderer brachte Hans Zürcher mit dem Auto wieder heim. Wenige enterten den gerade vorbeifahrenden Bus und der Rest marschierte in Richtung Nürensdorf. Ganz bis dorthin schafften wir es aber nicht ohne erneute Pause. Denn wir konnten doch nicht einfach so am „Sternen“ vorbeimarschieren ohne einzukehren. Insbesondere, da es ja noch früh am Abend war und wir den obligaten Kafifertig noch nicht intus hatten.
Anschliessend an den Kafi ging es jetzt aber nach Nürensdorf wo wir uns mit guten Wünschen für die Festtage verabschiedeten.
Dass einige den „Bären“ im alten Jahr auch noch berücksichtigen wollten, weiss ich nur vom Hörensagen.
Lieber Beat, lieber Markus herzlichen Dank für die Organisation dieses gelungenen, wenn auch körperlich etwas anstrengen Schlussmarsches.


Werner Eisenhut


Eine Woche auf dem Bodensee mit zwei Segeljachten (aufgeschaltet am 3.9.17)

Vom Sonntag 9. Juli bis Sonntag 16. Juli verbrachten wir Segelfreunde der MR unsere vorgezogene Sommerferienwoche auf dem Bodensee. Die beiden Skipper: Rolf und Peter reservierten uns im Hafen von Konstanz bei der Yachtvermietung Peter Gruben eine „Bavaria 32“ für Peter, Fritz, Emil und mich und eine „Bavaria 33“ Segelyacht, für Rolf, Thomas und Rudi.
Die erste Nacht vom Sonntag auf den Montag schliefen wir auf den beiden Yachten im Hafen Konstanz. Am Montagmorgen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die Gruppe mit den beiden Skippern übernahm die Boote und die Übriggebliebenen gingen einkaufen. So gegen Mittag hiess es dann Leinen los und wir stachen in See! Der Wind blies uns an der Insel Mainau vorbei an die gegenüberliegende Seeseite. Unser heutiges Ziel war der Hafen von Unterhuldingen. Dieser Ort ist auch bekannt durch das wieder aufgebaute Pfahlbauerdorf, das echt sehenswert ist. Wir kamen aber viel zu früh vor dem Hafen an. So entschloss sich unser Skipper mit uns Segler–Laien noch einige Wenden, Halsen und das Reffen zu üben. Nach dem Festmachen und dem obligatorischen Ankertrunk sprangen einige von uns noch für ein erfrischendes Bad in den Bodensee.
Am nächsten Tag hiess unser Ziel: Langenargen. Obwohl wir dort schon relativ früh am Nachmittag einliefen, mussten wir uns wegen guter Belegung bereits einen geeigneten Anlegeplatz suchen. Anschliessend, an den für mich nur kleinen Ankertrunk, suchte ich als Mann mit der Bordkasse den Hafenmeister, um uns ordnungsgemäss anzumelden. Die Liegegebühren für beide Boote zusammen betrugen in den meisten Häfen so um die 40.00 bis 45.00 Euro pro Nacht. Inbegriffen in diesem Preis war der Liegeplatz, die Benutzung der Toiletten- und Duschanlagen, so wie auch das Internet, wo verfügbar. 
Gegen 19:00 Uhr besammelten wir uns jeweils zum gemeinsamen Nachtessen. Heute war in Hafennähe nur das Restaurant „Malereck“ offen, das leider im Restaurant schon total ausgebucht war. So entschieden wir uns, trotz drohendem Gewitter, für die noch freien Plätze im Garten. Und so kam es wie es kommen musste, mitten im Service zog ein gewaltiger Wolkenbruch über die Terrasse hinweg. Wir Gäste rückten unter den Sonnenschirmen etwas enger zusammen und blieben dadurch mehr oder weniger trocken. Nur das arme Personal musste sich beim Servieren schutzlos dem Regen aussetzen und war in kurzer Zeit platsch nass. Mit grossem Erstaunen stellten wir fest, dass dies der guten Laune des Personals offenbar keinen Abbruch tat. Chapeau!
Am nächsten Tag kreuzten wir vor dem Wind nach Bregenz, wo wir wiederum zeitig ankamen. Was tun, mit dem angebrochenen Nachmittag fragten wir uns. Kurz entschlossen fuhren wir mit dem Kursschiff nach Lindau hinüber, um uns das Städtchen anzusehen. Warum denn mit dem Kursschiff nach Lindau fahren, und nicht mit unseren eigenen Segelyachten?  Ganz einfach, weil dort die Platzverhältnisse im Hafen sehr eng sind und es für unsere Boote kaum Platz gehabt hätte. Anschliessend an die Stadtbesichtigung und dem Nachtessen im Biergarten, gings wieder mit dem Dampfer zurück nach Bregenz. 
Auf unserem weiteren Turn übernachteten wir auch in Arbon und Romanshorn. In Arbon besuchten wir das Saurermuseum; sehr interessant und empfehlenswert. Es gibt dort nicht nur alte Saurerlastwagen zu bestaunen, nein, ganz interessant sind auch die alten, noch funktionierenden Stickmaschinen und Webstühle die dort ausgestellt sind. Ein liebenswürdiger, pensionierter ehemaliger Mitarbeiter von Saurer, der ganz zufällig anwesend war, erklärt uns die Maschienen in allen Details und führte sie uns auch im Betrieb vor. Seine Ausführungen waren gespickt mit vielen lustigen und interessanten Anekdoten aus seiner Zeit, in der er noch als Monteur auf der ganzen Welt für Saurer unterwegs war.
Die letzte Nacht verbrachten wir dann wieder in Konstanz, wo wir uns beim Nachtessen in einem Indischen Restaurant wie echte Weltensegler fühlten. Zum Sonntagmorgen gehört schon traditionell der Besuch des Hafenkonzerts. Bei Bier und Diximusik liessen wir die Woche gemütlich ausklingen. Ein grosses Dankeschön an unsere beiden Skipper, die uns unfallfrei eine Woche über den Bodensee „skipperten“! 

Werner 

 


Sommerferienprogramm 2017 der Männerriege (aufgeschaltet am 3.9.17)

Bräteln mit Hans: am Montag 17. Juli
Pünktlich um 19:00 Uhr, so wie abgemacht, wartete Hans mit einer schönen heissen Glut, bei der Waldhütte Breite, auf uns Männer. An alles hatte Hans gedacht. Wir mussten nur noch das kühle Bier aus der Kühlbox nehmen und schon konnte der Grillspass losgehen. An diesem wunderschönen und warmen Sommerabend war es ein besonderer Genuss, die eigenen „Grillkünste“ in gemütlicher Runde zu verspeisen. Für den Dessert zügelten wir dann etwas später in die Gartenwirtschaft vom „Sternen“. Hans – lieber Feuermeister auf Lebzeiten – wir Turnkollegen danken Dir dafür, dass Du kraft deines Amtes immer wieder für eine heisse Glut sorgst.

Petanque mit Fritz Müller: am Montag 24. Juli
Fritz ist unser Petanque–Spezialist. Trotz unsicherem Wetter bereitete er alles für einen gemütlichen Spielabend auf dem Petanqueplatz vor dem Hatzenbühl–Schulhaus vor. Da ich abwesend war, liess ich mir sagen, dass das Spiel wegen Regens nur kurz unterbrochen werden musste. Es ist halt schon so, wer nichts wagt, der gewinnt nichts! Auf den beiliegenden Fotos kann man gut sehen, dass obwohl es nur um einen Plauschwettkampf ging, mit äusserster Konzentration um jeden Punkt gekämpft wurde.



Velotürli mit Franz Imhof: am Montag 31. Juli
Kurz gesagt, das Velotürli fiel ins Wasser; nicht im wörtlichen Sinn, denn das Wetter war geradezu ideal für ein solches Vorhaben. Leider musste unser Organisator aus geschäftlichen Gründen kurzfristig absagen. Schade, – aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Minigolf in Wallisellen: am Montag 7. August
Weil mir die Minigolfanlage im Sportzentrum Wallisellen gut gefällt, und weil mir der Beizer dort sehr sympathische ist, und weil er uns immer einen grosszügigen Seniorenrabatt gewährt, findet man „minigolfen“ in jedem Sommerferienprogramm von mir. An diesem Abend waren wir zwar nur eine kleine Gruppe von sechs Männern, das tat aber dem Spass keinen Abbruch. Wir bildeten zwei Dreiergruppen und los ging’s. Da wir die Anlage nun schon recht gut kennen, versuchten wir teilweise profimässig zu spielen; was uns leider nicht immer den gewünschten Erfolg brachte. Macht nichts, wir hatten trotzdem unseren Plausch daran. Natürlich wurde am Schluss auch noch eine Rangliste erstellt. Die sicherste Hand und das genaueste Auge hatte Max Tanner. Thomas und ich brauchten bereits schon je 9 Schläge mehr als die Nummer eins. Niemand würde es uns wohl glauben, wenn wir behaupten würden, dass wir halt die Bahnen voll auskosten wollten. In den nächsten Rängen folgten mit wenigen zusätzlichen Schlägen, Fritz, Hans und Rolf.
In der Gartenwirtschaft beim Bier sitzend, sahen wir plötzlich wie der Vollmond sich hinter den Bäumen erhob. Aber was war denn das? „Dä het ja en Eggen ab!“ Wir erlebten gerade – in der ersten Reihe sitzend – eine seltene partielle Mondfinsternis. Es war sehr eindrücklich!

Eisenbahn–Betriebslabor der ETH Zürich: am Montag 14. August
Max Tanner konnte für uns einen ganz speziellen Abend organisieren. Wir durften das Eisenbahn–Betriebslabor der ETH Zürich auf dem Hönggerberg besichtigen. Möglich machte das der Nachbar von Max, Herr Dario de Pian, El. Ing. bei Simens Schweiz. Herr Dario de Pian arbeitet im Bereich Bahnsicherheit und war bei der Planung der Anlage massgebend beteiligt. In einer fast zweistündigen Führung wurden wir in die Geheimnisse der Bahnsteuerungen vom alten, rein manuellen Stellwerk, bis hin zu den modernsten computerisierten Anlagen geführt. Weitere Hinweise und technische Angaben kann man den unten angehängten Prospektauszügen entnehmen. 
Lieber Max, wir danken Dir und natürlich ganz speziell Herrn Dario de Pian für die grosszügige Möglichkeit, die Anlage besichtigen und bei der Steuerung der Züge selber Hand anlegen zu können.

Werner


Einladung zum Plauschabend bei der Frauenriege Nürensdorf (aufgeschaltet 3.7.17)

Donnerstag 22. Juni 2017
Heiss war das Wetter an diesem Abend; auch im Zelt des Armbrustschützenvereins in Oberwil. Am nächsten Tag meldete die Meteo Schweiz, dass es die heisseste Nacht (nur temperaturmässig) seit vielen Jahren war. An diesem Abend erlebten wir nicht nur die wärmste Nacht, fast hätten wir auch noch die Sommersonnenwende, die wir leider nur um einen Tag verpassten, feiern können.
Abgesehen von diesen meteorologischen Tatsachen, durften wir Männer bei den Nüerifrauen wiederum einen gemütlichen, stimmungsvollen und kulinarisch hochstehenden Abend verbringen. Bei diesen warmen Temperaturen waren vor allem die vielen verschiedenen und sehr feinen, mit viel Liebe zubereiteten Salate beliebt.
Nach dem Essen wurde in vielen kleinen Gruppen sehr angeregt diskutiert und die verschiedensten Meinungen wurden erläutert und ausgetauscht. Ob all diesen Vorschlägen, wie die Welt verbessert werden könnte, vergassen wir fast das Highlight des Abends; nämlich den Dessert. Und wirklich, wir wurden nicht enttäuscht: feinste Kuchen, Schoggimus, Tiramisu und vieles mehr wurde aufgetischt und natürlich auch mit Lust gegessen.
Liebe Frauen, im Namen der Männer danke ich Euch herzlich für die tolle Einladung.

Werner


Männerturntag in Bäretswil zum Dritten (aufgeschaltet: 3.7.17)

Samstag, 20. Mai 2017
Wir vier Mannen; Mani, Emil, Fritz und ich wollten auch in diesem Jahr unsere Leistungen der Vorjahre toppen. Den einen gelang das besser, den anderen weniger gut; wichtiger war uns jedoch, wieder einen schönen, erlebnisreichen  Wettkampftag zu erleben. Wir konnten bei idealen Wetterbedingungen unsere Disziplinen absolvieren, – die da waren: Medizinballstossen, Geschicklichkeitslauf, Korbballwurf, Seilspringen, Zielwurf, Ballprellen und Unihockey­–Slalomlauf. Wie gewohnt in gemütlichem Rhythmus, mit vielen Verschnaufpausen dazwischen.
Peter Winiger war auch extra angereist, um uns tatkräftig als „Fän“ und Hoffotograf zu unterstützen.

Das Rechnungsbüro erstellte drei Ranglisten:

1. „Rangliste der Vereine nach durchschnittlicher Punktezahl.“
D.h. die durchschnittliche Punktezahl aller Wettkämpfer des jeweiligen Vereins wurde als Grundlage für die Rangliste genommen. Da waren wir gar nicht so schlecht. Von 34 Vereinen konnten wir uns den 18. Rang sichern.

2. „Rangfolge nach Stärkeklasse.“
In unserer Stärkeklasse 4, erturnten wir uns den 5. Rang, von 8 Vereinen.

3. „Einzelrangliste aller 315 Turner.“
Rang 111 Mani Aeberhard
Rang 113 Emil Bader
Rang 172 Fritz Müller
Rang 235 Werner Eisenhut

Für die erbrachten Leistungen durfte Mani als Riegenpreis einen schönen Speck und ein grosses Stück Käse vom Gabentisch abholen. Für die Einzelleistungen von Mani und Emil gab es noch je eine Wurst dazu.

Den Verzehr der Fressalien organisierte Emil im Armbrustschützenstand, wo wir vom Beizenmeister Johnny wie im besten Restaurant bedient wurden.
Franz offerierte uns als Neueinstand in die Männerriege die Getränke, Emil das Brot und Peter die Nussgipfel zum Dessert.
Im Namen aller Beteiligten möchte ich den Spendern recht herzlich danken und natürlich auch Johnny dafür, dass er extra für uns die Wirtschaft zum „Armbrustschützenstand“ öffnete.

Werner


Die Männerriege im 2017

Ski – Tage: vom Di. 17. – Fr. 20. Januar
Vorweg genommen, so schön wie in diesem Jahr war es noch nie!
Kalt zwar, aber super Pulverschnee und schönes Wetter pur.
Dieses grandiose Erlebnis durften wir Männer geniessen, weil uns Markus auch in diesem Jahr wieder in seine Wohnung nach Vallbella eingeladen hatte.
Auf unserer Anreise schätzten wir es sehr, dass wir in 4 Rad getriebenen Autos mitfahren durften, denn ab Parpan galt für alle anderen Fahrzeuge Kettenobligatorium. So fuhren wir problemlos zu Markus hinauf, wo wir ihn auf dem Parkplatz antrafen, denn er war gerade vom Einkaufen zurück gekommen.
Nach kurzem Zimmerbezug lud uns Markus an den gedeckten Tisch, zu einem währschaften Znüni ein. An dem reich gedeckten Tisch vergassen wir total die Zeit und warum wir eigentlich hier herauf gekommen waren. Also nichts wie los; bereitmachen zum Skifahren und ab zum Schlepplift. Mit einer 4 Stunden Karte für Senioren – das gibt es hier – waren wir gut bedient. Wie gesagt, das Wetter war super, der Pulverschnee ein Traum; nur der kalte, beissende Nordwind konnte das Vergnügen leicht trüben.
Am Mittwoch begrüssten wir die zwei Nachzügler und sofort ging es ab auf die Piste. Jetzt war ein 4 Stunden Abo natürlich nicht mehr gefragt. Ein voller Dreitagespass musste her, – für Senioren versteht sich!
Was soll ich jetzt noch weiter erzählen? Es war einfach nur SCHöN! Ob ganz oben oder weiter unten, der Schnee war dank der eisigen Temperaturen überall gleich gut; Pisten sehr gut würde ich sagen. Auch Skifahrer hatte es neben uns nur noch wenige. Dass wegen Schneemangels nicht alle Lifte in Betrieb waren, wurde durch die aussergewöhnlichen, guten Verhältnisse mehr als kompensiert.
So genossen wir die unfallfreien Skitag in vollen Zügen. Sogar der kalte Wind liess langsam etwas nach, was uns ermöglichte, die Mittagsuppe im freien, an der wärmenden Sonne zu essen.
Ein Ausflug am Mittwoch nach Arosa mit der Urdenfürgglibahn, war natürlich Pflicht. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass die Verhältnisse auch dort unvergleichlich, fantastisch waren. Zum Mittagessen fuhren wir für einmal nach Innerarosa hinunter, ins Restaurant „Gspan“, wo wir es uns auf der Sonnenterasse gemütlich machten.
Um von hier aus wieder ins Skiegebiet zu gelangen gab es nur die Möglichkeit, mit dem Hörnliexpress wieder zum Hörnli hinauf zu fahren. Mit dem Ziel vor Augen uns eine Crémschnitte zu genehmigen, fuhren wir sofort mit der Urdefürgglibahn weiter auf die Lenzi­–Seite hinüber und direkt zur „Mottahütte“. Leider wussten nicht alle Männer, dass die Crémschnitten hier riesig sind und ohne weiteres für 2 – 3 Personen ausreichen. Alle die eine ganz Schnitte für sich alleine bestellten, konnten für den Rest der Woche keine Crémschnitten mehr anschauen, geschweige denn essen!
Im Laufe der Jahre haben wir es uns so angewöhnt, auf der Heimfahrt noch in der Après-Ski-Bar „Sil Mot“ einzukehren, wo wird jeweils mit einem oder zwei Holdrio den Tag abrundeten.
Glücklicherweise konnten wir die Skitage ohne nennenswerte Vorkommnisse abschliessen. Zum Schluss nur noch dies: vielleicht ist es in unserem Alter normal, mal das Handy, den Schlüssel, oder sogar den ganzen Skianzug zu vergessen. Aber das ist weiter nicht schlimm, denn unser Gastgeber kann immer und mit allem aushelfen!

Lieber Markus, herzlichen Dank, es war einfach nur SCHöN!!!





Die Männerriege im 2016

Ski – Tage: vom Di. 19. – Fr. 22. Januar
Leider war der Saisonstart für uns „Skifäns“ nicht gerade berauschend. Erstens hatte es viel zu wenig Schnee und zweitens war dieser in der Lenzi erst noch stark verweht. So mussten wir uns halt anpassen und dort Skifahren gehen, wo es Schnee hatte; und ganz wichtig – die Bahnen in Betrieb waren. Erstmals seit wir bei Markus gastieren dürfen, konnten wir nicht direkt von der Wohnung zum Skilift hinunter carven. Dieser war nämlich wegen Schneemangels ausser Betrieb. So mussten wir halt mit dem Skibus zum nächsten Lift fahren. Wenigstens war das Wetter schön! Eigentlich viel zu schön und vor allem viel zu warm bei so wenig Schnee. In höheren Lagen war die Schneesituation etwas besser. Es waren dort die meisten Anlagen in Betrieb und auch der Schnee war recht gut fahrbar. Wie meistens zu dieser Jahreszeit hatte es nur wenige Leute auf den Pisten. So konnten wir die ganze Breite zum carven ausnützen. Mangels genügendem Tiefschnee, mussten sich auch unsere „Tiefschneekräks“ mit den beschneiten Kunstschneepisten zufriedengeben.
Am nächsten Tag fuhren wir zügig, sogar teilweise im Nebel, zum Urdenfürggli hinauf. Von dort schwebten wir mit der Seilbahn direkt zum Hörnli in Arosa hinüber. Dort angekommen, konnten wir uns vor lauter Nebel kaum orientieren. Das Wetter war leider auch nicht besser als in der Lenzi. Im „Blindflugstil“, kurvten wir sorgfältig ins Tal hinunter, wo wir in der Carmennahütte zu Kafi und (Nuss) Gipfel einkehrten. Nach der Pause stellten wir fest, dass hier unten die Sichtbedingungen viel besser waren als oben; also blieben wir unten. Später klarte das Wetter sogar noch etwas auf und wir konnten bei recht guten Bedingungen unseren Ausflug nach Arosa geniessen. Auf der Rückfahrt nach Valbella mussten wir wegen Nebels wieder für kurze Zeit in den „Blindflugmodus“ schalten. Weil wir diesen schon am Morgen geübt hatten, war dies für uns absolut kein Problem. Kaum zurück in Valbella musste ich mich zügig von meinen Kameraden verabschieden und verpasste so leider den geselligen Fondueabend. Für den Rest der Woche genossen die verbliebenen Männer noch recht gute Wetter- und Schneebedingungen. Im Namen aller „Skifäns“ danke ich dir Markus für die wiederum grosszügige Gastfreundschaft.

Männerturntag in Bäretswil: Samstag, 30. April
Wie im Vorjahr überraschte Emil uns Männer wieder mit der Anfrage, wer am Bäretswiler Männerturntag teilnehmen möchte. Fritz Müller, Thomas und ich waren nach kurzer Absprache wieder mit dabei. Mani Aeberhard (Volleyball–Riege) war sowieso auch wieder mit von der Partie, denn er war ja der Auslöser der Anfrage. In den nun folgenden Turnstunden mussten alle Männer ziemlich leiden, denn sie alle mussten mit uns mitüben. Die Disziplinen waren die gleichen wie im Vorjahr: Ball Prellen, Unihockeyslalom, Medizinballstossen, Geschicklichkeitslauf, Korbeinwurf, Seilspringen und zu guter letzt, Zielwurf mit Tennisbällen. Zugegeben ein strenges Programm. Aber ich darf sagen, alle Männer haben immer fleissig mit trainiert und niemand hat reklamiert. Herzlichen Dank für das Mitmachen; es hat sich gelohnt. Erzielten doch alle Wettkämpfer ein besseres Resultat als im Vorjahr!!! In der Kategorienwertung erzielten wir sogar den 5. Rang (von 6 Vereinen). Alle Teilnehmer erlebten einen tollen und auch schönen Wettkampftag. Der Regen kam erst als die Wettkämpfe fertig waren und sich alle bereits in die Halle zurückgezogen hatten. Als Gabe durfte jede Riege einen Karton, gefüllt mit Speck und Käse, nach Hause nehmen. Unseren „Preis“ haben wir etwas später, anschliessend an eine Turnstunde, im Restaurant „Sternen“ mit Zöpfli und Brot, gespendet von der Wirtin Rita, gemeinsam verspiesen.

Einladung zu den Frauen Nüeri ins Armbrustschützehüsli Oberwil: Donnerstag, 23. Juni
Wegen Ferienabwesenheit verpasste ich einmal mehr die Einladung der Frauen zum jährlichen Schmausanlass. Trotz einiger weiterer Absagen durfte die Frauenriege doch noch eine stattliche Anzahl Männer begrüssen und wie mir gesagt wurde, war die Anzahl Männer und Frauen ziemlich ausgeglichen. An diesem schönen und warmen „Sommerabend“ (was für ein Glück in diesem verregneten Frühsommer) genossen alle Teilnehmer das vielfältige Buffet. Wie immer an diesem Anlass, assen die Männer viel zu viel vom Dessertbuffet.Gut, – ich verstehe sie –, konnte ich mich doch jeweils selber kaum zurückhalten; denn die selbstgebackenen Kuchen und sonstigen feinen Süssigkeiten sind einfach zu verführerisch. Im Namen der Männer bedanke ich mich bei allen Frauen recht herzlich für das kulinarische Verwöhnprogramm.

Sommerferien – Programm:

Montag, 18. Juli: Wandern mit Fritz
In der Planungsphase für das Sommerferienprogramm fragte ich Fritz Glesti an, ob er wieder wie im letzten Jahr, eine schöne Wanderung für uns wüsste. Er bejate meine Frage und war auch gleich bereit diese zu organisieren. Da ich aus Wiesendangen anreiste, traf ich meine Kameraden um 09:48 bei der Forchbahn in Zürich-Stadelhofen. Weil die S7 aus Bassersdorf kommend etwas verspätet war, stellte ich mich einfach auf das Trittbrett der Bähnlitüre, um die pünktliche Abfahrt der Forchbahn zu verhindern. Meine Uebung war dann glücklicherweise unnötig, denn alle Männer schafften es noch rechtzeitig einzusteigen. Im gut besetzten Zügli konnten wir nicht alle zusammensitzen, genossen aber die Fahrt nach Egg auch so. Dort angekommen verliessen wir das Bähnli und nahmen den ca. 1 Stunde dauernden steilen Aufstieg zum Pfannenstiel in Angriff. Oben angekommen reservierten wir zuerst im Restaurant „Hochwacht“ einen Tisch für das Mittagessen. Dann marschierten wir weiter zum Hochwachtgipfel wo wir den ehemaligen Bachtel–Aussichtsturm bestiegen. Der Besuch des Turmes wurde durch eine fantastische Fernsicht belohnt. Der Turm mit Baujahr 1893, wurde auf dem Bachtel durch die PTT 1985 abgebrochen und irgendwo in einem Schopf eingelagert. Im Sommer 1992 wurde er wieder ausgegraben und hier oben auf dem Pfannenstiel neu aufgebaut.
Zurück im Restaurant „Hochwacht“ nahmen wir ein sehr gutes und preiswertes Mittagessen ein. Anschliessend wanderten wir durch das wunderschöne und landschaftlich reizvolle Meilener Dorfbachtobel abwärts. In Meilen angelangt warteten wir unter Schatten spendenden Platanen, bei einem kühlen Bier auf unser Schiff. Es war eine Frau Kapitänin die aus dem Steuerhaus begrüsste, und sie brachte uns mit der Pantarei sicher (sicher, wegen der Pantarei nicht wegen der Frau Kapitänin) nach Zürich. Zurück im Stadelhofen schloss sich der Kreis unseres Ausfluges und ich verabschiedete mich von meinen Kollegen; denn ich musste mit der S12 nach Winterthur und sie mit der S7 nach Bassersdorf. Lieber Fritz, herzlichen Dank für die Idee und die Organisation dieses sehr schönen Ausfluges. Alles hat gestimmt, auch das Wetter, wunderbar.

Montag, 25. Juli: Pétanque mit Fritz
Dieses Mal war nicht Fritz Glesti der Organisator, sondern Fritz Müller.
Fritz organisierte alles; vom Pétanque – Platz über die Kugeln und die Messgeräte, bis und mit den Getränken. Nach jedem Durchgang wurde auf Sieg oder eben Niederlage angestossen. Fritz hat nicht nur alles organisiert, er hat uns auch die Tranksame spendiert. Dafür sei dir lieber Fritz, herzlich gedankt. Pétanque ist ein dem Boule–Spiel zugeortneter Präzisionssport und wurde in Südfrankreich erfunden, wie Wikipedia erklärt. Dabei versuchen zwei Mannschaften, wie beim besser bekannten Boccia, eine bestimmte Anzahl von Kugeln so nahe wie möglich an eine vorher ausgeworfene Zielkugel (Bouchon oder Cochonett genannt), zu werfen. Wir bildeten 4 Mannschaften bestehend aus jeweils drei Spielern. Alle Mannschaften mussten einmal gegeneinander spielen. Diejenige Mannschaft die zuerst 13 Punkte totalisieren konnte, hatte das jeweilige Spiel gewonnen. Tagessieger war diejenige Mannschaft mit den meisten Siegen.

Donnerstag, 4. August: Besuch der Umweltarena
Weil in dieser Woche der Montag auf den 1. August fiel, beschlossen wir ersatzweise am Donnerstag die Umweltarena zu besuchen. Leider nahmen nur 5 Mannen an dieser Exkursion teil. Was aber wiederum den Vorteil hatte, dass man mit nur einem Auto nach Spreitenbach fahren konnte. Die Ausstellung ist unbedingt sehenswert; es wird einem darin garantiert nie langweilig.


Montag, 8. August: Minigolf
Bedauerlicherweise war ich auch an diesem Abend abwesend und verpasste darum einen vergnüglichen Minigolfabend in Wallisellen. Sieben Männer kämpften darum, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen. Die Rangliste liegt dem Schreibenden vor und die zeigt klar auf, dass das nicht allen gleich gut gelang. Da wir uns in einem Olympiajahr befinden, wollen wir nicht von Rängen sprechen, sondern von Medaillen. Also: die Goldmedaille erkämpfte sich Fritz Müller mit 63 Schlägen. Mit je 65 Schlägen konnten sich Fritz Glesti und Max Tanner die Silbermedaille sichern und mit 66 Schlägen holte sich Thomas Scherrer die Bronzemedaille. Herzliche Gratulation.

Montag, 15. August: Bräteln mit Hans
Hans Zürcher, unser Feuermeister auf Lebzeiten, hatte schon um 19:00 Uhr bei der Waldhütte Breite eine schöne Glut für uns parat. Auch für kühles Bier hatte er gesorgt. Und so konnten wir, während unsere Würste auf der Glut langsam schwarz wurden, auf einen gemütlichen Abend anstossen. Die Getränkekosten übernahm Peter Winiger, herzlichen Dank, und Hans danken wir für das schöne Feuer und die Organisation.

Rheinschluchtwanderung: vom Mi. 28. September
Peter Winiger organisierte diese wunderschöne Herbstwanderung. Leider konnte ich selber nicht teilnehmen, aber wie mir berichtet wurde, war sie ein voller Erfolg. Die Teilnehmer fuhren mit dem Auto nach Flims–Waldhaus, wo man für die Ankunft etwas Zeitreserve einbaute um sich noch einen Kaffee zu genehmigen bevor man mit dem Postauto nach Ilanz hinunter fuhr. Dort stieg man in die Rhätische Bahn ein und fuhr 2 Stationen in Richtung Chur bis nach Valendas. Von hier aus begann die schöne Wanderung ca. 1h30 alles dem Rhein entlang bis nach Versam Station. Kurz vor Ankunft wurde aus dem Rucksack verpflegt. Kaffee und Kuchen gönnte man sich dann im Bahnhofbeizli in Versam. Frisch gestärkt nahm man den sehr steilen Anstieg zur Aussichtsplatform in Conn in Angriff. Dort traf man nach ca. 1h40, etwas ausser Atem ein. Für den Aufstiegschrampf wurde man jetzt mit einer grandiosen Aussicht hinunter in die Rheinschlucht, wo man sich vor kurzer Zeit selber noch befand, entschädigt. Im Restaurant Conn wurde nochmals kurzer gestoppt, bevor man den ca. 1–stündigen Weg zurück zu den Autos in angriff nahm. Dieser Weg war für die nun doch etwas müden Beine eine Wohltat, führte er doch nur leicht auf– und abwärts. Herzlichen Dank Peter, für die Organisation dieses empfehlenswerten Ausflugs.




Talalpseewanderung: vom Mi. 5. Oktober
Weil in diesem Herbst das Wetter so schön war, organisierten Peter Winiger und Fritz Müller gleich nochmals eine Wanderung; und zwar zum Talalpsee. Diesen erreicht man vom Kerenzerberg, genauer von Filzbach aus in ca. 1h30 Fussmarsch. Der See liegt auf 1086 m.ü.M. und hat keinen sichtbaren Abfluss; der Pegel wird unterirdisch geregelt.Das Mittagessen wurde im gemütlichen Restaurant Talalpsee eingenommen, wo die Wandergruppe ausserordentlich sympathisch und sehr persönlich empfangen wurde. Die Wanderer danken den beiden Organisatoren recht herzlich für die schöne Tour.






Plauschwettkampf zum Jahresende: vom Mo. 28. November
Das Ziel der 5 Zweierteams bestand darin, in 5 Disziplinen möglichst viele Punkte zu sammeln. Die Aufgaben bestanden aus: Unihockystangenlauf, Zielwurf, Kastenzielwurf, Kegeln mit diversen verschiedenen Bällen und Korbball.Da wir uns in einem Olympiajahr befanden gab es natürlich keinen 1. 2. und 3. Rang zu gewinnen, sondern symbolische Gold, Silber, und Bronze Medaillen. Diese Siegerpreise assen wir dann anschliessend ans Turnen gleich wieder in der Kreuzstrasse auf.

Chlausabend: vom 5. Dezember
Ein kühler, leicht dunstiger Abend empfing uns zur Nachtwanderung, die wir wie immer, vor dem grossen Chlausschmaus durchführen. Wir wanderten entlang dem „Fraubücheliweg“ hinauf zum Haus Derrer, weiter dem Waldbeizenplatz der Lindauer Chilbi entlang, um dann etwas weiter unten die Lindauerstrasse zu queren und der alten Lindauerstrasse folgend zum Hof Menzi zu gelangen. Von dort steuerten wir über den Weinberg das Armbrustschützenhüsli an. Ich möchte noch erwähnen, dass mir an diesem Abend ein etwas kurioses Wetterphänomen auf fiel. Obwohl der Mond nur als dünne Sichel am Himmel stand, war das Licht auf dem ganzen Weg diffus und gespenstig hell. Vermutlich wurde dieser Effekt durch die sehr dünne Wolkenschicht ausgelöst die den Mond teilweise bedeckte.Aber zurück zum verdienten Apéro der im Vorzelt des Schützenhüsli serviert wurde. Bald schon unterbrach Toni die angeregten Diskussionen und bat uns in die schön dekorierte Stube einzutreten. Hier empfang uns die wohltuende Wärme des Holzofens. Wie immer gab unsere Chlausmannschaft ALLES um uns einen gemütlichen Abend zu bereiten. Toni, der Chefchlausorganisator begrüsste uns herzlich, auch im Namen seiner Mannschaft. Was uns natürlich an seiner Ansprache besonders gefiel, waren die Worte: ... und jetzt dürft ihr das Essen fassen.Bald nach dem Festschmaus begehrten der Chlaus und der Schmutzli durch heftiges Poltern unüberhörbar einlass. Da wir Mannen erwiesenermassen wenig Talent haben Chlaussprüchli zu rezitieren, ersetzten wir diese, zur allgemeinen Erheiterung, mit einigen lustigen Witzen. Auch den Chlaus freute das sehr, aber er wollte uns trotzdem noch einige kritische Bemerkungen mit auf den Weg geben. Dabei kam ihm aber sein Bart dermassen in die Quere, besser gesagt in den Mund, dass er ihn kurzerhand abriss. Damit wissen wir nun alle, dass der Chlausbart nicht echt ist!! Ein herzliches Dankeschön dem Chlaus, dem Schmutzli und dem Toni zusammen mit seiner ganzen Mannschaft.

Schlussmarsch: vom Mo. 19. Dezember
Der Marschbefehl, herausgegeben von Fritz Glesti und Markus Leimbacher lautete: Besammlung um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Turnhalle Ebnet. Die Wanderung führte uns auf bekannten und weniger bekannten Wegen gegen Osten. Als wir uns Winterberg näherten, meinten die Ersten schon unser Ziel zu kennen, nämlich der Bläsihof. Da aber der Tag noch jung war und einige zu wissen glaubten, dass der Bläsihof am Montag geschlossen sei, kam die Frage auf, ob uns die beiden am Ende nicht doch noch ins Kemptthal hinunter führen würden. Die Antwort erhielten wir, als unsere Führer wirklich dem Bläsihof zu steuerten. Dort wartete ein grosser, für uns Männer reservierter Tisch. Die Wanderung in der trockenen Winterluft machte uns recht durstig. Mit einem speziell gebrauten Weihnachtsbier löschten wir diesen dann subito. Die Menuewahl war einfach! Denn wenn man schon im Bläsihof ist, bestellt man Chnoblibrot; und zwar das grosse, reich sortierte Submarine­–Chnoblibrot, mit einem guten Schluck Wein dazu. Für Fritz Glesti war das heute leider die letzte Männerriegenstunde, denn er hatte auf Ende 2016 den Austritt eingereicht. Dafür spendierte er uns zum Abschied die Getränke. Lieber Fritz, wir danken Dir nochmals herzlich dafür und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute. Nach dem Nachtessen wunderten wir uns sehr, dass die beiden Organisatoren uns daran hinderten, Dessert zu bestellen. Aber was soll’s, sie waren die „Tätschmeister“ und hatten das Sagen. Etwas später, im dunklen Wald, den Weg kaum findend, marschierten wir in Richtung Nürensdorf. Plötzlich standen wir vor dem Restaurant Sternen. Hier nicht einzukehren ging jetzt aber gar nicht. Und siehe da, auf uns wartete eine frische Kirschtorte. Wie üblich war diese für unseren Geschmack aber viel zu trocken. Daher gossen wir tüchtig Extrakirsch darüber um das Problem zu lösen! Als es um’s Zahlen ging, erlebten wir erneut eine Überraschung! Wale Mathis offerierte uns das Dessert und Fritz Müller die Tranksame. Zu guter Letzt offerierte uns die Wirtin auch noch einen „Verteiler“. Allen Spendern und der Spenderin sei hier nochmals herzlich gedankt. Etwas zeitig für einen Schlussmarsch meine ich, machten wir uns auf den Heimweg. Beim Ebnet angekommen schloss sich dann der Kreis unserer Wanderung. Mit bestem Dank an die beiden Organisatoren und gegenseitigen guten Wünschen für frohe Festtage ging das Turnerjahr 2016 zu Ende.

Werner Eisenhut

 


Männerturntag 2016 in Bäretswil

Samstag, 30. April: Wie im 2015 „überraschte“ Emil uns Männer auch in diesem Jahr wieder mit der Anfrage, wer am Bäretswiler Männerturntag teilnehmen möchte. Fritz Müller, Thomas und ich waren nach kurzer Absprache wieder mit dabei. Mani Aeberhard (Volleyball–Riege) war sowieso auch wieder mit von der Partie, denn er initialisierte ja die Anfrage.
Jetzt mussten die Männer in den Turnstunden ziemlich leiden, denn  sie durften alle Disziplinen mit üben. Das hiess für sie: Ball Prellen, Unihockeyslalom, Medizinballstossen, Geschicklichkeitslauf, Korbeinwurf, Seilspringen und zu guter letzt, Zielwurf mit Tennisbällen trainieren. Zugegeben ein strenges Programm. Aber ich bin stolz, alle Männer haben immer fleissig mit gemacht und niemand hat sich beschwert. Herzlichen Dank für das Mitmachen; es hat sich gelohnt. Alle Teilnehmer erzielten nämlich ein besseres Resultat als im letzten Jahr!!!
In der Kategorienwertung gewannen wir sogar den tollen 5. Rang (von 6 Vereinen).
Alles in allem erlebten wir einen tollen Wettkampftag. Das Wetter machte wunderbar mit und zu guter letzt konnten wir noch einen schönen Preis, bestehend aus Speck und Käse, mit nach Hause nehmen. Diesen „Preis“ haben wir dann nach der Turnstunde, das war am 9. Mai, im Restaurant Sternen aufgegessen. Der Wirtin Rita danken wir herzlich für die gespendete Beilage in Form von Butterzöpfli und Brot.

Bis zum nächsten Jahr am 20. Männerturntag wieder in Bäretswil

Werner


Gemeinnissvoller Altberg

Wir schreiben den 22. Februar 2016. Bei frühlingshaftem Wetter treffen sich elf Männeriegler erwartungsvoll beim Schützenhaus Weiningen. Wir nehmen den Weg zur Wasserscheide unter die Füsse und biegen dort nach rechts ab. Im Waldspitzel entdecken  wir einen Platz für eine Schwitzhütte. Die Schwitzhüttenzeremonie stammt ursprünglich aus der Tradition der Naturvölker und reinigt Körper, Geist und Seele. Es ist ein Ort des Innehaltens und das Ritual führt zu einem besonderen Erlebnis inmitten der Natur. Weiter wandern wir der nördlichen Flanke entlang und geniessen einen schönen Überblick  über das idyllische Wisentäli. Die Sonne scheint und sie lockt auch schon einen Zitronenfalter aus dem Winterquartier heraus. An einem Platz, bei dem man sich wohlfühlt, mit einer langen Bank, verweilten wir und knipsen das Gruppenfoto. Nach kurzer Zeit erblickten wir den Klangpfad. Er wurde vom Bauer, Dichter und Künstler, Jakob Alt aus Oetwil a. d. L. 1996 gestaltet. Aus Schrott baute er Klanginstrumente zusammen, um auf ihnen aufregende Geräusche zu entlocken. Alts Skulpturen erinnern an die Werke von Jean Tinguelys und Bernhard Luginbühls. Zu jedem Werk schrieb er noch den passenden Vers. Der Klangpfad kam nun in die Jahre. 2015 ergab sich nun die glückliche Fügung, dass ein junger Oetwiler namens Robin Peter im Zusammenhang mit einem Schulprojekt, diesen wieder auf Vordermann bringen wollte. Köbi Alt  freute das sehr, und er unterstützte ihn mit seinen Werkzeugen und Materialien. Wir Männerriegler entdeckten beim begehen den Bub im Manne. Oben angelangt strebten wir dem 34 Meter hohen Holz Turm zu. Das überwinden von den 142 Stufen hat sich gelohnt, den eine wunderbare Rundsicht kam zum Vorschein. In der Waldschenke schmeckte uns das Fondue ausgezeichnet und im Nu verging die gemütliche Runde. Zurück wanderten wir Richtung Hüttikerberg, ehe wir auf einem schmalen Pfad auf den "Chindlistei" stiessen. Er stammt aus den Kanton Glarus und wurde mit dem Linthgletscher hier her transportiert. Der grösste Teil der erratischen Tavayannaz Sandsteines liegt in der Erde. Er steht heute unter Schutz. Der Volksmund weiss, dass unter dem Stein von Hüttikon Kinder geboren  wurden. Der "Chindlistein" symbolisiert einen Seelenaufenthaltsort. Er verkörpert in der vorchristlich matriachalen Zeit die Furchtbarkeitsgöttin, welche die Kinder schenkt. In christlicher Zeit wandelt sich die Göttin in der Vorstellung des Menschen in die Kinder schenkende Maria. Wir streiften noch quer durch den Wald und passierten dabei noch einige Steinablagelung, ehe wir durch einen Hohlweg zum Pfadiheim  abstiegen. Danach genossen wir noch das ganze naturbelassene Wisentäli. Wir begutachteten den Hafenkran von Köbi Alt und kamen bei der Weidenskulptur "das Boot ist voll", die von Yvonne  Aplyo Brändle Amolo, eine afrikanische Künstlerin angefertigt wurde, vorbei. Froh gelaunt kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und alle waren sich einig, das war ein schöner und gelungener Anlass.

Robert


Die Männerriege im 2015  (zweiter Teil bis Ende Jahr)

Herbstferienwanderung vom Mittwoch,14. Oktober
Beine–Kopf–Bauch“: unter diesem Motto starteten wir die Herbstwanderung um 14:15 Uhr in Seuzach. Um es vorweg zu nehmen, den „Bauch“ befriedigten wir im Gasthaus „Schlosshalde“, unmittelbar neben der Mörsburg gelegen. Dort machten wir den Halbzeitstopp bei feinem hausgemachtem Kuchen und Kaffee. Die „Beine“, das ist doch klar, brauchten wir um dort hin zu kommen. Aber warum „Kopf“?
Seht ihr, – jetzt braucht Ihr schon den Kopf! Hier des Rätsels Lösung: von Seuzach bis nach Rickenbach gibt es einen „Wanderweg für helle Köpfe“. Man kann auf diesem Weg nicht nur wandern, sondern nebenbei auch noch Denksportaufgaben lösen. Mal sind diese schwieriger, mal einfacher, aber immer interessant. Die Fragen sind an den Wegweiserpfosten angebracht und daher nicht zu übersehen.
Ein Beispiel gefällig? Wenn sich Kollegen treffen und jeder schüttelt jedem die Hand, wie viele Male werden Hände geschüttelt: bei 4, bei 5 oder bei 6 Kollegen? (Lösung am Ende). Total gab es 15 Aufgaben zu lösen. Es war sehr interessant den verschiedenen Gruppen beim Rätseln zu zuhören. Ich muss gestehen, einzelne Aufgaben waren denn auch recht knifflig und man musste für die richtige Lösung die Hirnwindungen recht sportlich in Schwung bringen. Aber, – und das sage ich hier mit Stolz, gelöst haben wir sie alle! Die richtigen Lösungen waren jeweils hinten auf den Fragentafeln aufgedruckt; diese brauchten wir aber nie, – oder höchstens zur Kontrolle unserer gefundenen Lösungen. Vielleicht möchtest Du diese leichte und unterhaltsame Wanderung auch einmal machen? Dann findest Du dazu im Internet unter nachfolgender Adresse nähere Angaben:
http://www.zuercher-wanderwege.ch/de/familien-wanderwege/knobeln-25.html


Chlausabend:
vom Mo. 30. November
Gerne teile ich die verschiedentlich geäussert Meinug: es war ein sehr vergnüglicher Chlausabend! Darum möchte ich gleich mit dem Dank an all diejenigen beginnen, die mitgeholfen haben, diesen Abend so vergnüglich zu gestalten. Natürlich gebührt wie immer, ein spezieller Dank dem Cheforganisator Tony, für seine perfekte Organisation. Den Chlaus und den Schmutzli dürfen wir natürlich auch nicht vergessen; reservieren wir uns doch jedes Jahr diesen Abend extra dafür, dass uns die beiden besuchen können. Den Abend starteten wir wie üblich mit einem Spaziergang. Ich führte die Mannen und Frauen auf Umwegen zum Clublokal der Armbrustschützen. Den Weg wählte ich in dieser lauen aber windig, böigen Nacht so, dass wir uns möglichst wenig in Wäldern bewegen mussten. Denn, man weiss ja nie, ob nicht grad im dümmsten Moment eine Böe einen Ast herunter reisst. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir unser Ziel, wo uns die Chlausmannschaft bereits mit einem Willkommens–Apéro erwartete. Schon bald aber bat uns Toni für den Znacht ins Lokal. Nach der Hauptmalzeit, noch vor dem Dessert, klopfte der Chlaus energisch an die Türe und verlangte Einlass. Nach launigen Worten vom Chlaus zu unserer Jahresleistung, durfte dann doch jeder Turner sein Chlaussäckli, vom Schmutzli ausgehändigt, in Empfang nehmen. Wie schon eingangs erwähnt: es war ein gemütlicher Abend.

S
chlussmarsch: vom Mo. 14. Dezember
Abmarsch war um 16:15 Uhr auf dem Parkplatz bei der Waldhütte  Breite angesagt. Wir Männer versammelten uns dort bei schönstem Sonnenuntergang und warteten der Dinge die da kommen sollten. Fritz Glesti und Hans Zürcher hatten den Abend zusammen organisiert. Auf einem ca. einstündigen Marsch führten sie uns zuerst in Richtung Brütten, kurz vor dem Dorf bogen wir dann aber nach Süden ab, überquerten die alte Winterthurerstrasse und wanderten weiter zum Asphof. Von dort ging es in einem Bogen zurück nach Breite, wo sich diejenigen, die kein Auto auf dem Parkplatz stehen hatten, in den „Sternen“ abmeldeten. Wir Fahrer holten noch rasch die Fahrzeuge vom Parkplatz ab, und stiessen dann etwas später wieder zu unseren Kollegen, die sich schon beim Apéro zu prosteten. Beim anschliessenden, Nachtessen und Dessert, liessen wir das Turnerjahr mit angeregten Diskussionen ausklingen.
Besten Dank an Hans und Fritz für den gut organisierten Abend.

Werner Eisenhut

Lösung zur Händeschüttel–Aufgabe:            n (n-1)
n = Anzahl Kollegen        
                            2


Die Männerriege im 2015  (erster Teil bis 31. August)

Ski – Tage: vom Di. 27. – Fr. 30. Januar
Die MR–Skitage fanden in diesem Jahr grossen Zuspruch. Markus konnte acht Personen in seiner Ferienwohnung begrüssen. Der Wetterbericht für den Dienstag war leider so schlecht, dass wir uns entschieden, erst auf den Mittag nach Valbella an zu reisen. Zu unserem grossen Erstaunen klärte das Wetter doch rascher als erwartet auf und wir konnten noch einen halben Tag Skifahren. Für den Mittwoch versprachen uns die Wetterfrösche schönes Skiwetter. Wir machten uns zeitig auf, die Bahn von der Lenzerheide  „Urdenfürggli“, nach dem „Hörnli“ in Arosa, zu erwischen. Wir waren in der Tat so früh dort, dass wir noch eine Weile auf die Abfahrt der ersten Bahn warten mussten. Das gab uns Zeit, die unglaublich kühne Konstruktion, die total ungeschützt dem Wetter ausgesetzt ist, zu bestaunen. Von der Hörnli Station aus ging’s dann in kühnen Schwüngen den sonnigen Hang hinunter in den Talkessel von Arosa. Wir genossen das ideale Skiwetter in vollen Zügen. Natürlich hielten es unsere Tiefschnee–Kräks nicht lange auf den Pisten aus. Es zog sie bald in die tief verschneiten Pulverschneehänge hinaus. Dass es da zu einigen sehenswerten Stürzen führte war unvermeidlich, jedoch glaube ich, das war nur für uns Zuschauer lustig, weniger für die Fahrer, die sich mühsam aus dem Tiefschnee aufrappeln mussten. Zum Mittagessen trafen wir uns in der Carmennahütte. Das Wetter war so mild, dass wir sogar im Freien unsere Suppe schlürfen konnten. Bald deckten dann aber leider hohe Cirrenfelder die Sonne ab und es wurde rasch empfindlich kühler. Darum beschlossen wir, uns den Kaffee mit Kuchen auf der anderen Bergseite, sprich Lenzerheide, zu genehmigen. Später, als wir wieder auf „unserer“ Talseite angekommen waren, hatten wir vor dem Betriebsschluss noch etwas Zeit, um nochmals so richtig gas zu geben. Wir fuhren die Tälipiste bis zur letzten Minute hinauf und hinunter. Nach Betriebsschluss hatten wir uns den obligatorischen „Holdrio“ in der Après Ski Bar „Sil Mot“ in Sartons, redlich verdient! Erst am darauf folgenden Tag wurde uns klar, dass wir uns Gestern richtig entschieden hatten, denn es schneite recht stark und an Skifahren war nicht zu denken. Auch für die folgenden Tage war leider kein so richtig strahlendes Skiwetter mehr angesagt. Für mich machte das den vorgezogenen Abschied von der Lenzi, nämlich schon am Donnerstag, etwas leichter. Im Namen der Skifans danke ich Dir Markus recht herzlich für die schon legendäre Gastfreundschaft in Valbella.

Männerturntag in Bäretswil: Sa., 9.Mai 2015
Emil brachte die Idee in die Männerriege, am Männerturntag in Bäretswil teilzunehmen. Die Zustimmung war anfänglich nicht sehr enthusiastisch, sind wir ja doch eher eine Seniorenriege, denn eine Männerriege. Schlussendlich konnte Emil dann aber doch noch Thomas Scherrer, Fritz Müller und mich selber überzeugen,  uns zusammen mit den Volleyballspielern Mani Aeberhard und Felix Pius für den Wettkampf anzumelden. Der Wettbewerb bestand aus Unihockey-Slalomlauf, Medizinballstossen, Geschicklichkeitslauf, Korbwurf, Seilspringen, Zielwurf  und Ballprellen. Wir sechs Männer erlebten einen sportlich unterhaltsamen Tag und konnten erst noch Käse und Speck für unser Mitmachen nach Hause nehmen. Die Naturalien verschmausten wir dann ganz brüderlich nach einer Turnstunde im „Sternen“.




Einladung bei den Frauen Nüeri ins Armbrustschützehüsli Oberwil: Do., 25.Juni
Leider konnte ich persönlich am traditionellen Plauschabend der Frauenriege nicht teilnehmen. Ich liess mir aber nachträglich sagen (was ich eigentlich schon wusste), dass ich einen sehr gemütlichen Abend mit königlichem Essen und feinsten Desserts verpasst habe. Wie heisst es doch so schön: «Man kann halt nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen!» Im nächsten Jahr werde ich ganz sicher wieder mit dabei sein, versprochen. Im Namen der verwöhnten Männer bedanke ich mich bei den Frauen recht herzlich für den schönen Abend.

Sommerferien–Programm:

Montag, 13. Juli: Defibrillator und Erste Hilfe Kurs
Schon um 16:00 Uhr (wir sind ja alle pensioniert) erwartete uns Frau Eveline Schuler, die Präsidentin des Samaritervereins Bassersdorf/Nürensdorf,  höchst persönlich im Ausbildungslokal in Bassersdorf. Frau Schuler startete dann ohne grosse Zeitverschwendung gleich mit der Instruktion. Eveline steckte uns mit ihrer Freude am Ausbilden und ihrem Enthusiasmus sofort an. Unser verstaubtes Wissen wurde gleich an einem gestellten „Fall“ getestet und auf die Probe gestellt. Anhand der anschliessenden positiv gestalteten Kritik und Diskussion, konnte jeder seinen persönlichen individuellen Nutzen aus der Übung ziehen. Dann ging Eveline, – auch wieder mit praktischen Übungen –, über zur Herzmassage und zeigte uns gleich auch die Anwendung der verschiedenen Defibrillatoren Marken (das kann ja nicht einheitlich sein). An Puppen konnte jeder die Herzmassage selber praktisch üben und anschliessend auch die Anwendung des Defibrillators selber trainieren.Ein sehr gelungener Abend mit vielen Informationen die jeder Teilnehmer hoffentlich nie anwenden muss. Wenn aber doch, werden wir das Gelernte anzuwenden wissen.

Montag, 20. Juli: Wanderung mit Fritz:
Turbenthal – Hutziker Tobel – Schauenberg – Langenhard – Tüfelschilen – Kollbrunn Wanderzeit ca. 4 ½ Stunden, 350m aufwärts. So stand es in der Einladung zur Wanderung auf den Winterthurer Hausberg, den Schauenberg, wie uns Fritz Glesti, unser Reiseleiter, schrieb. Wir trafen uns aus allen Himmelsrichtungen kommend auf dem Bahnhof Winterthur. Robert Horber reiste mit der S12 von Schlieren an, ich kam von Wiesendangen mit der S 30 und der grosse Rest von Nürensdorf mit dem Bus. Dank unserem tollen OEV System trafen wir uns alle rechtzeitig um 10:26 Uhr auf der S26 nach Turbenthal; toll nicht wahr! An diesem schönen Montag brauchten wir weder Regenschutz noch eine Jacke. Das Wetter war perfekt zum Wandern. Zuerst führte uns Fritz wie angekündigt durchs Hutziker Tobel. Der Weg führte schön schattig dem Bach entlang leicht aufwärts. Etwas später dann, nach der Bananenpause, wurde der Weg etwas steiler und war auch nicht mehr so schattig, dafür weitete sich der Ausblick. Fast ganz oben wurde es dann für kurze Zeit doch noch recht steil, man wähnte sich fast schon in den Bergen; darum heisst der Aussichtspunkt wohl auch Schauenberg! Auf dem Gipfel suchte sich dann jeder einen Schattenplatz, wo er das mit- gebrachte Mittagessen verzehrte. Nach einem kurzen Mittagschlaf ging es dann weiter, jetzt nur noch abwärts, aber bald schon wieder im willkommenen Schatten spendenden Wald. Bald schon näherten wir uns dem magischen Ort mit Namen: Tüfels–Chilen. Robert Horber klärte uns über die Bedeutung und Geschichte dieses Ortes auf, wo das Wasser von einer Quelle gespiesen direkt aus einer Höhle im Berg austritt. Dieser kühlende Ort
war eine willkommene Erholung im immer heisser werdenden Nachmittag. Von jetzt ab gab es nur noch ein Ziel; ein kühles Bier an unserem Endziel Kollbrunn.  Fast im Eilschritt steuerten wir das Ziel an. Aber dann, was für eine Enttäuschung: keine einzige Beiz in diesem Ort war an einem Montag offen. Glücklicherweise verkaufte der Bahnhofkiosk, neben bei auch gekühltes Bier. Der Tag war gerettet. Mit dem nächsten Zug fuhren wir Richtung Winterthur, wo wir uns verabschiedeten und wieder in die verschiedenen Himmelsrichtungen entschwanden. Lieber Fritz; es war eine wunderbare Wanderung. Besten Dank für die gelungene Organisation.

Montag, 27. Juli: Minigolf
Wie könnte es in diesem Jahr auch anders sein. Bei schönstem Wetter konnten wir unseren Minigolfabend in der Freiluftanlage in Wallisellen durchführen. Rasch wurden 4 Gruppen à 3 Spieler gebildet und es konnte los gehen. Wir merkten sofort, dass die Anlage seit unserem letzten Besuch renoviert worden war. Allerdings bemerkten wir die Veränderung nicht an unseren Resultaten, wenigstens ich nicht an meinen, sondern am perfekten Zustand der einzelnen Bahnen. Da wir fast die einzigen Spieler an diesem Abend waren, konnten wir problemlos noch etwas an unseren spielerischen Schwächen arbeiten und noch ein bisschen trainieren. Bei einem guten Déperitif genossen wir anschliessend den lauen Sommerabend in der gemütlichen Gartenbeiz.

Montag, 3. August: Golf mit Kurt
Kurt Brunner unser ehemaliges Männerriegenmitglied und jetzt eifriger Golfer, erklärte sich bereit uns wieder einmal in die unergründlichen Geheimnisse des Golfsports einzuführen. Er erwartete uns schon um 1800 Uhr auf dem Golfplatz Augwil, voll ausgerüstet mit reservierten Abschlagplätzen, 7-er Eisen und jede Menge Golfbälle; bereit um von uns in die Geographie hinaus geschossen zu werden. Ziel waren eigentlich rote Fahnen in verschiedenen Distanzen gesetzt, aber eben, die Bälle flogen halt mal links und dann wieder rechts, selten mal gerade aus. Etwas später verschoben wir uns auf den Puttingplatz. Das ist der Platz, wo man praktisch Minigolf spielt, also das Einlochen übt. Dort hatte sich Kurt einen lustigen Wettbewerb ausgedacht. Der ging so: er legte 4 Golfschläger rund um ein Loch in verschiedenen Abständen zu diesem aus. Die Aufgabe bestand nun darin, von jedem der vier Schlägern, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu spielen. Den Sieger muss ich wohl hier kaum extra erwähnen, wenn man weiss, dass Kurt auch mitspielte. Golfen gibt Hunger und vor allem auch Durst. Im Golfrestaurant konnten wir bei sehr freundlichem Service beides stillen. Als VIP genossen wir unsere Bratwurst vom Grill mit Bier. Herzlichen Dank Kurt, für die perfekt organisierte Golflektion.

Montag, 10. August: Bräteln mit Hans
Obwohl Hans Zürcher unser Feuermeister auf Lebenszeit, das Bräteln in den letzten Jahren immer perfekt organisierte, fanden wir beim diesjährigen vollen Ferienprogramm kaum noch einen Termin für diesen geselligen Anlass. Aber zum Glück blieb am Ende doch noch ein Montag frei, an dem uns Hans wieder zur Waldhütte Breite einladen konnte. Schon um 18:00 Uhr erwartete er uns dort, mit einem schönen Feuer und gekühlten Getränken nach Wunsch. Das Grillgut nahmen wir wie üblich jeder selber mit. Nach dem Essen, fehlte aber noch der Dessert. Zu diesem dislozierten wir in den nahen „Sternen“ wo uns die Wirtin mit Kuchen und Coups nach Wunsch verwöhnte. Besten Dank Hans für den gemütlichen Anlass.

Werner Eisenhut


Die Männerriege im 2014  (zweiter Teil bis 31.Dezember)

Curlingplausch: Do. 30.Oktober
Am Donnerstag, 30. Oktober 2014, erlebten wir alle ein grosses Aha–Erlebnis .
Denn Curling ist, wie wir rasch erfahren sollten, nicht nur eine Freizeitbetätigung für Senioren. Nein, im Gegenteil, dieser Sport erfordert neben einer sehr guten Körperbeherrschung, auch eine ausgezeichnete Kondition! Gut, diese Voraussetzungen brachten wir alle schon einmal mit! Aber der Reihe nach: Ursi Brunner ist Turnerin bei der Fitnessriege, aber nicht nur - Sie ist ein Bewegungsmensch und macht darum auch noch aktiv im Curlingclub Wallisellen mit. Weil Peter Winiger das wusste, fragte er Ursi an, ob sie eine Curlinglektion für uns Männer organisieren könnte. Gefragt und getan - schon bald standen wir auf dem Eis. Nicht ganz, zuerst gab es natürlich eine kurze theoretische Einführung durch unsere beiden Instruktoren Peter und Ursi. Sie betonten mit Nachdruck, ja keine Löcher in die Eisfläche zu machen. Löcher gibt es dann, wenn man sich mit der Hand oder mit dem Knie zu lange auf der Eisfläche abstützt. Weiter sollte man die Steine nie anheben, nur schieben oder stossen.
Gut Ausgerüstet mit diesem Wissen, ging es dann auf’s Eis. Dort begannen wir den praktischen Teil mit ein paar Grundübungen, (siehe Bild). Dabei merkten wir sofort, dass es auf der rutschigen Unterlage gar nicht so einfach ist, einen 20 kg schweren Stein in das rund 45 m entfernte, gegenüberliegende Haus zu schieben und dabei erst noch die Balance zu halten. Aber weil wir grosse Talente sind, waren wir bald schon so weit, dass wir ein Spiel wagen konnten. Mehr schlecht als recht, doch mit grossem Eifer und Elan,  kämpften wir um jeden Stein. Dabei gab es immer wieder recht seltsame Steinabgaben zu bewundern. Als letzte Übung durften wir von der Curling Hogline ins Haus, ca. 7 m weit, spielen. Das war wesentlich einfacher als über die ganze Distanz und vor allem musste man dabei nicht wischen! Darüber waren wir uns einig, diese Abschlussübung hat allen am Besten gefallen.
Wir danken den beiden Instruktoren Ursi und Peter recht herzlich für ihren Einsatz und vor allem für die Geduld mit uns Anfängern.



Jahresend–Wettkampf: Mo. 24. November
Wie üblich in den letzten Jahren führten wir den «Jahresend–Wettkampf» mit einigen trickreichen Geschicklichkeitsprüfungen durch. Das Können alleine gebar noch keinen Sieger, es gehörte viel Glück dazu um zu gewinnen. Darum teilten die Siegreichen Mannschaften ihren Siegerpreis beim anschliessenden gemütlichen Hock im „Bären“ gerne mit den "Verlierern"!


Chlausabend: Mo. 1. Dezember
Um 19 Uhr trafen sich die Männer und Frauen wiederum vor der Ebnetturnhalle um den obligaten Nachtmarsch zum Armbrustschützenhüsli in Angriff zu nehmen. Als wir kurz nach dem Start beim Haus, wo Ruth und Heinz Meyer wohnen vorbei kamen, wurde in den Diskussionen plötzlich die Tatsache erörtert, dass bei Meyers an diesem 1. Dezemberabend die Eröffnung der Adventfensterbesuche statt fand. Kurz entschlossen wollten wir sie mit einem Besuch überraschen, was uns dann auch sichtlich gelang. Die Stube war schon voll mit Besucher/innen und da zwängten wir uns auch noch hinein. Wir wurden mit Apéro und Kuchen verwöhnt. Aber nach kurzer Zeit mussten wir uns dann leider schon wieder verabschieden, weil der Chlausapéro rief. So bedankten wir uns herzlich bei Ruth und Heinz für die Gastfreundschaft und wechselten hinüber zum Armbrustschützenstand, wo uns die Chlausmannschaft mit dem Chlausapéro begrüsste. Bald schon wurden wir in die warme, schön geschmückte Schützenstube gebeten, wo wir vom Chlausteam wieder bestens bewirtet wurden. Der Chlaus war mit uns Männern in diesem Jahr sehr zufrieden, sodass der Schmutzli keine Fitzen, nur Päckli verteilen konnte. Ich danke der Chlausmannschaft im Namen aller Gäste herzlich für die wiederum perfekt organisierte Feier.

Schlussmarsch: Mo. 15. Dezember
Fritz Glesti und Markus Leimbacher organisierten in diesem Jahr den Schlussmarsch mit Nachtessen. Um 16:15 Uhr war Abmarsch beim Brüttemer Weiher. Markus und Fritz führten uns auf einem mir gänzlich unbekannten Weg, dem Mülibach entlang, durch den Wald hinunter nach Neuburg, zum Restaurant Neuburg. Eigentlich hat dieses Restaurant am Montag geschlossen, aber Markus und Fritz öffneten es extra für uns. Unsere Organisatoren hatten für uns ein super feines Menü ausgelesen: Tessiner Gemüsesuppe, Hackbraten an Burgundersauce mit Kartoffelstock und Gemüse. Dessert nach Wahl. Wir danken den beiden Organisatoren Fritz und Markus herzlich für den gelungenen Abend.


Werner Eisenhut


Die Männerriege im 2014  (erster Teil bis 31. August)

Ski – Tage: vom  21.- 24. Januar
Leider konnte ich an den Männerriegenschiitagen nicht teilnehmen. Genau in dieser Woche lag ich mit einer Erkältung im Bett. Aber wie mir berichtet wurde, genossen meine Kameraden das Schifahren in der Lenzi und Arosa in vollen Zügen.  Das Wetter war anscheinend etwas wechselhaft, aber der Schnee war super. Warum auf der Lenzi und Arosa? Weil die neue Seilbahnverbindung von der Lenzerheide „Urdenfürggli“ bis zum „Hörnli“ in Arosa gerade neu eröffnet war. Da musste man natürlich diese Bahn sogleich ausprobieren und schauen, was es in Arosa so für Bergbeizli gibt. Die Männer wurden natürlich sofort fündig und hatten es dann im „Gspänli“ sau glatt! Leider musste man recht früh wieder Richtung Lenzi aufbrechen, um den letzten Lift zum Markus hinauf nicht zu verpassen! Lieber Markus, im Namen der Teilnehmer danke ich Dir für die Gastfreundschaft in der Lenzi. Nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder mit dabei und dann könnt ihr mir ja das „Gspänli“ zeigen.


Fondueplausch: Mo. 10. Februar
Herzlichen Dank Robert, für die erneute Organisation, jetzt schon zum dritten Mal (Spez. Bericht).

GLZ Jugendlauf: So. 6. April
Die Männerriege machte sich am GLZ Jugendlauf wieder nützlich. So z.B. beim Materialtransport, beim Harassen fugen, in der Küche, beim Bänke und Tische fugen in der Halle (Auf– und Abbau) und als Spezialaufgabe übernahmen wir wieder die Wegweisung und den Parkdienst. Es war wirklich nicht ganz einfach an diesem schönen Sonntag für die schätzungsweise 250 Autos einen Parkplatz zu finden. Wir belegten jede frei Stell: an der Ebnetstr. der Uebrichstr. der alten Lindauerstr. die ganze Strasse „Auf der Halde“ bis hinunter in die Talwiesenstrasse. Wir pflasterten alles zu und sind den Anwohnern dankbar, dass wir keine Reklamationen bekamen. Die Parkiererei ist nicht gelöst und muss beim nächsten Lauf neu organisiert werden.
Ich danke allen bereitwilligen Helfern für ihren Einsatz.

Einladung zu den Frauen Nüeri ins Armbrustschützehüsli Oberwil: Do. 26.Juni
Die Wette haben wir Männer wieder einmal verloren. Das Ziel war, dass mehr Männer als Frauen an diesem Abend anwesend sein würden. Pech gehabt, es waren 9 Männer „gegen“ 12 Frauen. Vielleicht gewinnen wir im nächsten Jahr.  Jedenfalls hat mir Esther berichtet, dass alle schön brav aufgegessen hatten; wen wundert’s bei dem feinen Essen. Natürlich lobten allen das Dessertbuffet wieder in den höchsten Tönen. Was dazu führte, dass man wie in jedem Jahr, wieder viel zuviel davon gegessen hat. Die Konsequenz daraus für alle: nächstens keine Turnstunde ausfallen lassen!

Sommerferien–Programm:
Mo. 14. Juli: Minigolf
Unglaublich in diesem regnerischen Sommer, aber wir konnten an diesem Abend das Schönwetterprogramm durchziehen und in die Minigolfanlage Wallisellen fahren. Es freute uns natürlich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder 5 Frauen einfanden um mit uns zu spielen. Das Wetter war sicher etwas kühler als auch schon, aber dafür hatten wir die ganze Anlage nur für uns alleine. Das heisst, wir waren nur fast die einzigen Besucher. Denn es war noch ein weiterer Besucher anwesend: ein Storch! Nicht, dass eine unserer Frauen schwanger gewesen wäre, nein, es war ein richtiger Storch vom Zoo Zürich zu besuch. Anscheinend fliegt er täglich ein, um sich an Resten vom Restaurant zu verköstigen. Am liebsten hat er, wie man uns sagte, Fleisch.

Mo. 21. Juli: Pétanque
Fritz Müller putzte und „rechelete“ bereits am Vormittag im Hatzi den Pétanqueplatz, damit wir für unser hochstehendes Pétanquespiel am Abend einen tipp top vorbereiteten Platz vorfinden würden. Leider kam es, wie so oft in diesem Sommer, anders als geplant. Wir trafen uns wohl um 19 Uhr im Hatzi, der Regen liess jedoch keine Freude am Spiel im freien aufkommen. So verschoben wir uns kurzerhand ins Restaurant „Sonnenhof“ in Brütten, wo zum Glück die Kegelbahn noch frei war. Leider konnten nicht alle Männer so schnell vom Pétanquespiel aufs Kegeln umstellen und warfen anfänglich die Kugel wie beim Pétanque in hohem Bogen nach vorne. Die Kegelbahn quittierte diese Misshandlung postwendend mit einer zeitlichen Spielsperre. Durch diese Warterei wurden wir gezwungen, unsere Spiel etwas an zu passen.

Mo. 28. Juli: Vitaparcour und Bräteln
Auch dieser Anlass viel leider ins Wasser. Unser Brätelmeister auf Lebzeiten, Hans Zürcher, reagierte aber sofort auf den ungünstigen Wetterbericht und verschob das Bräteln, in weiser Voraussicht, zur Waldhütte Breite – Hakab. Unter dem schützenden Regendach, konnten wir (fast) im trockenen unsere mitgebrachten Grilladen bräteln. Da die Temperatur durch den Regen recht abkühlte, begaben wir uns nach dem Essen aber rasch zu Kaffe und Kuchen in die nächste Beiz.

Mo. 4. August: Velotürli
Peter Winiger fürte die recht zahlreich erschienen Velofahrer auf einem schönen Veloparcour durch die nähere Umgebung. Wo und wie genau kann ich nicht sagen, weil ich leider abwesend war. Aber wie mir berichtet wurde, haben die Teilnehmer den Ausflug sehr genossen. Besonders, da sie nur einmal die Fahrt wegen Regen unterbrechen und Schutz unter einem Vordach suchen mussten.

Mo. 11. August: Beachvolleyball oder Aquafit
An diesem Montag war entweder Beachvolleyball, oder bei schlechtem Wetter Aquafit in der Badi Kloten angesagt. Die Organisation oblag Thomas Scherrer. Weil das Wetter, wie üblich in diesem Sommer, kalt und unsicher war, entschieden sich die wenigen Teilnehmer, es waren nur fünf, für das Aquafit. Thomas führte uns Anfänger mit einfachen aber doch anstrengenden Übungen in die Geheimnisse des Aquafit ein. Nun wissen wir alle, warum es ...fit heisst. Nach ungefähr 1 ½ h meldete sich bei uns der Hunger und Durst. Für das leibliche Wohl wechselten wir dann vom Wasser in die Badibeiz.

Im Namen aller Teilnehmer/innen danke ich Hans, Fritz, Peter und Thomas recht herzlich für die Organisation der verschiedenen Anlässe und hoffe auch auf die Mithilfe im nächsten Jahr.

Werner Eisenhut


MR–Fondueplausch zum Dritten!

Am Montag, den 10. Februar 2014, führte uns Robert bereits zum dritten Mal in die „Waldschenke Altberg“. Diese liegt auf „seinem“ Hausberg: eben dem Altberg 629 m üM. Um 11 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz Schützenhaus in Weiningen. Angemeldet hatten sich ursprünglich 13 Männer; schlussendlich blieben aber nur noch 8 Fondueliebhaber übrig. Gemütlich schwatzend, «fast wie Frauen», wanderten wir dem Chräbsenbachweg entlang. Plötzlich tauchten links am Bachufer Weiden auf, deren Triebe waren am lebendigen Strunk zu Herzen, Ringen und gar zu einem Korb gewunden; man nennt das anscheinend «Kunst am Bach». Dem nicht genug, weiter vorne tauchte noch mehr Kunst auf, verrostete Karren, ein  alter Rapidmäher und weitere so genannte Kunstobjekte «verschönerten» dort die Natur. Wir begutachteten ausgiebig diese Kunst, doch der Hunger trieb uns bald den «hohlen Weg» hinauf zur Waldschenke.
Wer nun meinte, wir würden dort sofort zum Apéro schreiten, hatte sich arg getäuscht. Die Mehrheit wollte noch vor dem Essen die 142 Stufen auf den 34,40 Meter hohen Aussichtsturm erklimmen. Denn die Befürchtung war, dass wir es nach dem Essen nicht mehr schaffen könnten. Unser Aufstieg wurde von einer atemberaubenden 360 Grad Aussicht belohnt. Ein Föhnfenster im Süden liess die Alpen zum greifen nah erscheinen und wir konnten mit Leichtigkeit die Berggipfel vom Säntis im Osten, bis zur Eigernordwand im Westen erkennen. Bald interessierte sich aber keiner mehr für die schöne Aussicht, denn wir wussten, dass in der Waldschenke das Fondue auf uns wartete. Nach kurzem Apéro bestellten wir bei der fröhlichen Monika, die eigentlich Katharina heisst und aus dem Freistaat Thüringen stammt, das wohl verdiente Fondue.
Robert, Du hast uns nicht zu viel versprochen, das Fondue mundete uns allen vorzüglich! Mit einem mehr oder weniger kraftvollen Kaffee wurde dann das Essen abgerundet. Weil Robert in dieser Gegend alle Wege kennt, wanderten wir bei frühlingshaften Temperaturen auf einem anderen gemütlich Weg ins Tal hinunter zu unseren Autos. Um nicht in den Gubrist-Stau zu geraten, zogen wir es vor, so rasch wie möglich in Richtung „Chrüzi“ zu fahren und uns dort bei einem gemütlichen Trunk zu verabschieden.

Robert: es isch en schöne, gmüetliche und zfriedene Tag gsii! Herzlichen Dank für die Organisation.

Sportlichi Grüess
Werner


Die Männerriege im 2013 (2. Teil) 

Die MR–Aktivitäten, vom 31. August bis zum Jahresende.

Jahresend–Wettkampf:
Am Montag, den 25. November, massen wir uns wieder im Jahresend-Plauschwettkampf. Fünf Zweierteams wetteiferten in fünf Disziplinen. Als Sieger durften Fritz Glesti und Hans Zürcher zuerst auf das Treppchen steigen. Die nächsten Plätze nahmen Thomas und Ruedi und dann Heinz und Markus ein. Wie üblich wurden die Siegerpreise bestehend aus Nüssli und Schöggeli, auch gleich wieder im „Bären“ kameradschaftlich verteilt und aufgegessen.

Chlausabend:
Am Montag, den 2. Dezember, feierten wir den Chlausabend im Armbrustschützehüsli, mit den Frauen Nüeri zusammen. Bevor wir aber im warmen Stübli platz nehmen konnten, machten wir uns auf den obligaten Nachtmarsch. Es war richtig schön, so durch die klare Winterlandschaft zu marschieren. Zeitweise mussten wir zwar höllisch aufpassen, um nicht aus zu rutschen, denn der Weg war teils recht vereist. So waren wir glücklich, dass alle Nachtwanderer gesund und munter im Schützehüsli eintrafen, wo uns die Chlauscrew bereits beim Apéro erwartete. Etwas später dann, in der warmen, schön dekorierten Schützenstube, begrüsste uns der Cheforganisator Toni und wünschte uns einen schönen Abend.
Kurz nach dem vorzüglichen Essen polterte der Chlaus an die Tür und trat begleitet vom Schmutzli, zu uns herein. Später musste dann jeder Turner einzeln zu ihm nach vorne treten und sich sein Turnerjahr, in launigen Sprüchen vom Chlaus vortragen lassen. Zum Schluss bekam aber dann doch jeder vom Schmutzli ein Chlaussäckli.
Natürlich hatte der Chlaus nicht vergessen, dass im letzten Jahr keiner der Männer ihm ein Chlaussprüchli aufsagen konnte und so forderte er jeden Turner auf, ihm sein Sprüchli vor zu tragen. Und siehe da, es gab doch einige Männer, die sich die Mühe genommen hatten, ein Sprüchli zu lernen: das freute jetzt aber unseren Chlaus! Mit der obligaten Riesencrémschnitte klang der Abend aus. Nicht ganz, einige «ewige Höckler» wollten den Tisch partout bis spät in die Nacht nicht räumen. Lieber Chlaus, lieber Schmutzli und natürlich liebe Chlausmannschaft, es war wieder ein wunderbarer Abend und wir alle, die dabei sein durften, danken Euch für die mustergültige Organisation.

Schlussmarsch:
Am Montag, den 16. Dezember, besammelten wir uns auf dem Parkplatz beim Golfplatz in Winterberg. Hans Zürcher und Fritz Glesti führten uns in eine unglaublich schöne, Nebelschwaden verhangene Vollmondnacht hinaus. Auf Umwegen, wo viel diskutiert wurde, gingen wir zuerst in Richtung Bläsihof. Jetzt meinten die ersten schon am Ziel angekommen zu sein. Aber weit gefehlt. In einem grossen Bogen führten uns die Reiseleiter wieder zurück nach Winterberg, ins Café „Raindli“, dass sie extra für uns am Abend öffnen liessen. Im „Raindli“ wurden wir von den Wirtsleuten sehr herzlich empfangen und bald schon begannen wir beim Apéro wieder heftig zu diskutieren. Das Nachtessen war hervorragend und jeder konnte so viel essen, wie er wollte und konnte. Der Ausklang des Turnerjahres wurde dann standesgemäss, mit Kafi–Lutz oder ähnlichem gefeiert. Wir danken den beiden Organisatoren herzlich und freuen uns schon Heute auf das nächste Jahr.

Werner Eisenhut


Männerriegenreise 2013

Am Mittwoch den 25. September brachen 9 Jung Senioren auf eine Reise ins Wallis auf. Das Wetter war grossartig und wir freuten uns auf einen lockeren Tag: Einen kleinen Rundgang durch die Weinberge und ausgiebige Weindegustationen.  Aber es sollte anders kommen: Am Bahnhof von Salgesch wurden wir von einer jungen durchtrainierten Frau namens Rafaela erwartet.  Begrüsst und ausgerüstet mit einem Glas samt Tragtasche um den Hals erwartete mancher von uns bereits die erste Weindegustation. Aber weit daneben: Rafaela empfahl uns Wasser für unsere Tour einzukaufen. Und dann gings los im Eilschritt: Am Fusse des Pfynwaldes, am Russenkanal fing unser Abendteuer an und manchem von uns ist dabei das Lachen vergangen. Über Stock und Stein und meistens steil wenn nicht gar fast überhängend ging unsere Reise und das alles mit Vollpackung. Ab und zu ein kleiner Halt mit Weindegustation und Informationen über die verschiedenen Rebsorten – es sind über 50 an der Zahl.  Die Cave du Rhodan, für die unsere Führerin Rafaela arbeitet, stellt auch biologisch dynamischen Wein her. Den haben wir natürlich auch gekostet, von der Dynamik haben wir jedoch wenig verspürt, waren wir doch mittlerweile über drei Stunden unterwegs und hundsmüde.  In der Cave du Rhodan wartete dann ein üppiger Walliser-Teller auf uns, auch konnten wir dann noch  verschiedene Walliser-Weine kosten.
Frisch gestärkt gings dann weiter nach Saas Almagell wo wir die Nacht im Hotel Olympia verbrachten.  Essen und Unterkunft waren ausgezeichnet, unser Bärenführer Emil hat da eine hervorragende Wahl getroffen.
Am Donnerstag früh gings dann weiter. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf:  Eine Geniesser- und eine Hochalpine Gruppe.  Die Geniesser umrundeten den Stausee Mattmark im Eiltempo (2 Stunden anstelle den 2 ½  stunden gemäss Wegweiser) und begaben uns zum vereinbarten Rendez-Vous Punkt auf dem Kreuzboden (2397 m über Meer).  Doch die Gruppe Hochalpin liess lange auf sich warten und traf mit 90 Minuten Verspätung total erschöpft ein. Anstatt der geplanten 3 Stunden waren sie nahezu 5 Stunden unterwegs. Gemäss gut unterrichteter Quelle stellte sich dies als eine abenteuerliche Tour heraus. So mussten über 50 Meter lange schwankende Hängebrücken überquert, eingebaute Eisentreppen und Eisenleitern bezwungen werden. Auch gab es viel Interessantes zu sehen wie Murmeltiere und Steinböcke, selbst ein Edelweiss wurde gesichtet.
Müde aber glücklich stiegen alle gegen 17.00 ins Postauto in Saas Grund, nachdem Hans Zürcher noch einer Sennerin den Viehhüter repariert hatte. Von der schwarzen Erdinger Kuh – das sind Walliser Kampfkühe – die damit in Schranken gehalten wurde,  hatten alle von uns einen ordentlichen Respekt.
Eine sehr schöne und gelungene Reise  -  Danke Emil für die super Organisation.

Ruedi Hartmann


Die Männerriege im 2013 (1. Teil bis 31. August)

Ski – Weekend:
Di. 15. – Fr. 18. Januar: Kurzzusammenfassung der Männerriegen-Skitage 2013
6 Männer wollten Skifahren gehn, einer hatte Besuch aus USA ­– vom Fründ, da waren’s nur noch 5.
5 Männer wollten Skifahren gehen, einer wurde geplagt von Magen und Darm ­– aber nicht vom Bier, da waren’s nur noch 4.
4 Männer gingen auf die Piste, einer rutschte aus auf den A... – oh weihda waren’s nur noch 3.
3 Männer auf dem Rothorn stehn, bevor auch sie nach Hause gehen! Von der „Lenzi – Restmannschaft“: herzlichen Dank lieber Markus, es war wieder echt gemütlich!

Fondueplausch in der Waldschenke auf dem Altberg:
Fritz, Hans Z. Heinz, Markus, Max, Peter, Robert und Thomas trafen sich am Montag 11. Februar 2013 beim Schützenhaus Weiningen. Die Vorfreude war gross aus zwei Gründen: Erstens das Fondue in der Waldschenke ist weitherum bekannt und beliebt. Zweitens präsentierte sich die Landschaft märchenhaft verzaubert, da es die vergangene Nacht geschneit hatte. Das Thermometer zeigte  -1 Grad an, so dass an den Ästen der Bäume der Schnee hängen blieb.
Zuerst wanderten wir durch das idyllische "Wisetäli", vorbei an den etwas verwitterten Skulpturen von Köbi Alt. Er ist ein vielseitiger Bauer und Künstler aus Ötwil a. L., der schon etwas in die Jahre gekommen ist. Nun begann die Steigung. Unsere Spuren waren die ersten auf den verschneiten Wegen. Wir wollten die Höhendifferenz von 150 Metern zum Altberg von hinten her überwinden. Oben angelangt war zuerst ein Fototermin angesagt.
Manuela, die Frau, die vor zwei Jahren uns so viel Rätsel aufgab, bediente diesmal nicht. Das Fondue schmeckte wiederum ausgezeichnet und der "Huuskafi" hat uns ebenso zugesagt. Für Emil Bader wurde eine Glückwunsch Karte geschrieben, da er am 11. Februar, seinen Geburtstag feiern konnte. Im Nu verging die Zeit in der gemütlichen Runde.
Vor dem Abmarsch bestiegen einige noch den 34 Meter hohen Holzturm, der erst im Juli 2010 eingeweiht wurde. Beim Zurückwandern nahmen wir den Weg dem Hang entlang Richtung Übergang Weiningen – Regensdorf. Frohgelaunt kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und alle waren sich einig, das war ein schöner, gelungener Anlass.

Robert

 

Einladung durch die Frauen Nüeri:
Donnerstag, 20.Juni: Es ist echt schade, dass auch in diesem Jahr wieder einige Mannen wegen Ferienabwesenheit dem gemütlichen Anlass fern bleiben mussten, bemühen sich doch die lieben Damen Jahr für Jahr, uns sehr gut zu bewirten. Der gemütliche Abend begann mit angenehmen warmem Wetter. Leider kühlte dann ein heftiger Gewittersturm die Temperatur so stark ab, dass man schnell seine Jacke überziehen, oder dann halt frieren musste. Herzlichen Dank liebe Frauen für den schönen Abend und auf Wiedersehen am Chlausabend bei der Männerriege.

Sommerferien–Programm

Velotürli um den Flughafen:
Montag, 15. Juli: Auf Anregung von Peter Winiger nahmen wir in diesem Jahr  eine alte Tradition, nämlich das „Velotürli“, wieder in unser Programm auf. Peter übernahm gleich auch die Organisation. Ich war leider nicht mit dabei, aber ich liess mir berichten, dass sich gegen 10 Männer um 19:00 Uhr im Ebnet per Velo trafen. Peter und Röbi Demuth führten dann die Männer abwechslungsweise, vorwiegend auf Velowegen, um den Flugplatz herum. Das dann die Tour nicht wieder im Ebnet, sondern im „Bären“ endete, ist wohl klar. Ich danke den beiden Scouts für die tolle Arbeit und hoffe, dass schon eine neue Velotour für das nächste Sommerprogramm in Planung ist.

Der abgekürzte Vitaparcour:
Montag, 22. Juli: Weil ich immer noch abwesend war, übergab ich die Organisation vom „Vitaparcour mit Bräteln“ an unseren Feuermeister auf Lebzeiten, Hans Zürcher. Wie ich mir dann sagen lassen musste, strich Hans den ersten Teil des Abends, nämlich den Vitapartcour, einfach weg und lud direkt zum zweiten Teil, dem Bräteln ein. Da er wie immer ein super Feuer entfachte und anscheinend auch noch das Getränk offerierte, kann ich ihm jetzt deswegen aber nicht böse sein. Hans ich danke Dir wieder für Getränk und Feuer!

18 Brückenwandrung im Sittertobel:
Mittwoch, 31.Juli: Mit der Idee, etwas Abwechslung in unser Sommerprogramm zu bringen, organisierte ich die 18 Brückenwanderung im St. Galler Sittertobel. Entweder war das Datum schlecht gewählt, oder weil es an einem Mittwoch statt am Montag war, oder weil es zu heiss war, ich weiss nicht warum, aber es kamen nur 6 Männer mit auf die Wanderung. Diese sechs Teilnehmer erlebten aber einen wunderbaren und interessanten Tag, wie sie mir einstimmig bestätigten. Dass wir dann nach der Wanderung etwas lange auf das erste Bier warten mussten, war mein Fehler. Schlecht rekognosziert, würde ich sagen. Ich entschuldige mich auch dafür bei den Teilnehmern. Restaurants, die wegen Ferien geschlossen waren, dann noch eine doppelt in einander verschlaufte Umleitungen, hielten uns vom ersehnten Bier ab. Aber ­–, Ende gut alles gut; das kühle Bier auf der Terrasse vom Restaurant „Säntisblick“, ob Abtwil, mundete dann um so besser. Der Ausblick war fantastisch. Vor uns erhob sich nicht nur der Säntis zum greifen nah nein, das Panorama reichte links von den Vorarlbergen bis rechts hin zum Schnebelhorn. Ein selten schönes 180 Grad Panorama.

Beachvolleyball in Kloten:
Montag, 5. August: Thomas Scherrer organisierte für uns wieder ein Beach–Volleyballfeld in der Badi Kloten. Leider waren wir nur zu viert. Alle die Beachvolleyball kennen, wissen wie streng das Spiel ist; vor allem bei der Hitze, die um 17:00 Uhr noch herrschte. Da kam uns die nahe Dusche sehr gelegen. Thomas, Heinz, Ruedi und ich gaben aber alles und schenkten uns keinen Punkt. In unserer Verschnaufpause, schielten wir aber schon neidisch auf das Nebenfeld, wo uns 6 Jungs zeigten, wie’s geht. Gut die waren auch ca. 50 bis 60 Jahre jünger als wir... Jedenfalls waren wir nicht unglücklich, als uns um 18:30 Uhr die jungen Damen des einheimischen Volleyball Clubs ablösten. Jetzt tat uns ein Schwumm im warmen Wasser gut. Nachher liessen wir uns in der Badibeiz von der freundlichen Bedienung, die uns Thomas auch noch persönlich vorstellte, kulinarisch verwöhnen.

Minigolf in Wallisellen:
Montag, 12. August: Heute trafen wir uns um 19:00 Uhr im Ebnet zum Minigolf. Wir waren total 9 Männer, 5 mehr als letzten Montag. Warum wohl? Ist doch klar: Minigolf ist halt nicht so anstrengend wie Beachvolleyball. In der schön renovierten Anlage in Wallisellen wurden schnell drei Gruppen gebildet und das Spiel konnte beginnen. Ich war mit meinem Spiel gar nicht zufrieden. Denn ich brauchte schon auf den einfachen Bahnen viel zu viele Schläge zum Einlochen. Als ich endlich merkte, dass ich immer noch meine Lesebrille auf hatte, war es dann schon zu spät um meine Mitspieler noch ein zu holen... Müssig zu sagen, dass man meinen Schlussrang nicht bei den Erstplatzierten suchen musste.

Werner Eisenhut

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